Jesu Wort: 

Der Geist weht, wo er will!

(Joh 3,8)

 

Katharina Kaspers Heimat ist geprägt von Ton, Basalt und Wind. In diese Erde hinein hat Gott den Samen seines Wortes gestreut. Sein: Es werde! ließ Katharina werden, wachsen und Frucht bringen – hier in ihrer Heimat und weit darüber hinaus.

Sie war

  • formbarer Ton in Gottes Hand,
  • stand-fest wie Basalt im Glauben an Gott, in der Treue zum Evangelium, zur Kirche und zu den Menschen, die Gott ihr anvertraut hatte und
  • sie öffnete sich der Bewegung des Göttlichen Winds, war offen und verfügbar für das Wirken Göttlichen Geistes, ließ sich immer wieder neue, auch ihr unbekannte Wege führen und setzte Erkanntes mit Kraft, Risikobereitschaft und Mut um, immer bestrebt, nichts zu tun, als ‚den Willen Gottes zu genießen’.

Wie Maria von Nazaret sagte sie Ja bei der Berührung des Gottesgeistes: ‚Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe, wie Du gesagt hast.‘ (Lk 1,38)

Diese Haltung hatte Maria sich angeeignet aus den Schriften der Propheten und der Verkündigung Jesajas über den Erwählten Gottesknecht. (Jes 42,1ff)

Wir erbitten Gottes Segen, damit auch wir uns diese Haltung aneignen, sie als Geschenk empfangen können und frohen Herzens in ihr leben.

Es segne uns der Dreifaltige Gott,
Der Vater, der das Göttliche Wort sendet,
Der Sohn, der Erwählte Gottesknecht
Der Göttliche Geist, der weht, wo er will.

So segne uns 
Gott der Vater und der Sohn und
der Heilige Geist.
Amen!