Der Kreuz-Anhänger hat eine tiefe symbolische Bedeutung:
Unser, mein Lebensbaum, wurzelt im Kreuz, aus dem durch Christi Erlösungstat neues Leben entspringt.
Das Samenkorn ist ein Symbol für Mutter Maria Katharina, die aus der Kraft des Kreuzes die Gemeinschaft ins Leben gerufen hat und sich getragen wusste von seiner – Christi – Liebe.
So wächst im Vertrauen auf diese Kraft der Baum als Sinnbild unserer Kongregation und meines persönlichen Lebens.
Die Blätter weisen hinaus in die Welt und stehen stellvertretend für viele Länder unserer Erde, in denen ADJC für Gottes Reich wirken.
Nur in Verbindung mit dem Kreuz Jesu wird dieser Baum weiterleben.
Tod und Auferstehung in der Offenheit, in dem Hindurchsehen, machen Zukunft möglich. Das Kreuz vor der offenen „Tür“.
Zeichen für Durchgang und Neuwerden, Sicheinlassen auf Unbekanntes, vielleicht Dunkles, um daraus wieder ins Licht zu treten.
Gleichzeitig aber ist diese Offenheit Einladung: Ich lasse den Mitmenschen ein und gebe ihm teil an meinem Leben, oder aber ich komme ihm entgegen nach draußen und wirke so Begegnung.
Ursprung, Halt und Stütze aus dem Kreuz, das im Vordergrund steht – so gelingt unser Leben.
(Sr. Roswitha Ruh, Künstlerin dieses Kreuz-Zeichens)
dernbacher.de>  Reliquie Maria Katharinas im St. Elisabethen Krankenhaus, Frankfurt/Main

Reliquie Maria Katharinas im St. Elisabethen Krankenhaus, Frankfurt/Main

„Katharina Kasper war oft in Frankfurt-Bockenheim, nun kommt sie wieder: Aber dieses mal bleibt sie für immer. Und das müssen wir feiern.“
So sagte mir eine Dame aus der Stadt bei einer Begegnung. Und so war dann im Info-Blatt der Pfarrgemeinden Frauenfrieden und St. Elisabeth  zu lesen:
„Die Dernbacher Schwestern sind aus Frankfurt nicht wegzudenken. Mit dem St. Marienkrankenhaus und dem St. Elisabethen-Krankenhaus sind sie tragende Säulen der Gesundheitsversorgung unserer Stadt. Schon seit den 1870 er Jahren sind sie gemäß dem Auftrag ihres Ordens in den Bereichen Gesundheit und Bildung tätig und zu ihren Lebzeiten besuchte die  Ordensgründerin die Sel. Katharina Kasper dieses Zentrum regelmäßig. Und nun kommt sie noch einmal: eine Reliquie der Ordensmutter ist nach Frankfurt Bockenheim gekommen und wird in einem Festgottesdienst am 26. Mai um 18.00 Uhr in der Kapelle des St. Elisabethen-Krankenhauses feierlich eingesetzt. Alle Freunde und Förderer des Ordens und natürlich alle Bockenheimer sind herzlich eingeladen, am Gottesdienst teilzunehmen und den nachfolgenden Empfang zur Begegnung und zum Austausch zu nutzen.“
Nach langen und reiflichen Überlegungen war es dann soweit und es war für uns eine große Freude, zu erleben, wie sehr die Gemeindemitglieder der Einladung gefolgt sind und dieses Ereignis zu ihrem eigenen machten.
In der Tat, der Geburtstag unserer Gründerin, der 26. Mai, war ein Fest der Begegnung.
Unsere große Kapelle im St. Elisabethen Krankenhaus konnte die Gottesdienstbesucher kaum fassen und alle fühlten sich mit uns verbunden.
Einige sind hier geboren, andere  erzählten, wie sie hier Heilung erfuhren durften und sehr viele erinnern sich noch an die früheren Ambulanzschwestern, welche in ihren Häusern ein- und ausgegangen sind.
Als Hauptzelebrant stand Herr Pfarrer Peter Hofacker, Dekan von Frankfurt West, dem Gottesdienst vor. Ihm zur Seite unser derzeitiger Hausgeistlicher Herr Pater Paul Greif, SJ, Clemens Wittek, Diakon, Herr Pfarrer Lothar Zenetti und Herr Pfarrer Franz Beffert. Letztere fühlen sich seit Lebzeiten mit den Dernbacher Schwestern verbunden.
Da Herr Josef Welling, Goldschmied aus Koblenz,  schon in vielen Kunstwerken unserer Kapelle seine Handschrift hinterlassen hat, war es nur konsequent, ihm auch die Gestaltung des   Reliquienschreins  zu übertragen.
Und so hat er, wie er selbst sagt, mit dem Reliquienschrein seinem Werk bei uns die Krone aufgesetzt.
Maria Katharina hat einen sehr schönen Platz am Altar im Zentrum unserer Kirche.
Man spürte während des Gottesdienstes die Begeisterung der Gemeinde, der Gäste und Besucher.
Die Mitglieder des Kirchenchores, seine Leiterin und Solistin, Frau Eva Schäfer und auch alle unsere Schwestern gaben ihr Bestes.
Anstelle einer Predigt wurde der Film von Katharina Kasper gezeigt, welcher auf große Resonanz und Interesse stieß.
Im Anschluss an die feierliche Einsetzung der Reliquie, waren alle zu einem Empfang eingeladen, bei dem sich die Gäste  in einer Ausstellung über das Wirken der Dernbacher Schwestern seit 140 Jahren informieren konnten, aber auch über die derzeitigen Aktionen der Gemeinschaft. Und was man nicht lesen konnte, weil das unmittelbare Gespräch viel wichtiger war, wurde in Form von  Flyern  und Infobroschüren mit  nachhause genommen.
Bei allen Gästen spürten wir die Freude über die „alten“ und neuen Kontakte, die entstanden sind, und den Wunsch, diese in Zukunft fortzuführen und zu vertiefen.
 
Sr. Marita Fabich