Der Kreuz-Anhänger hat eine tiefe symbolische Bedeutung:
Unser, mein Lebensbaum, wurzelt im Kreuz, aus dem durch Christi Erlösungstat neues Leben entspringt.
Das Samenkorn ist ein Symbol für Mutter Maria Katharina, die aus der Kraft des Kreuzes die Gemeinschaft ins Leben gerufen hat und sich getragen wusste von seiner – Christi – Liebe.
So wächst im Vertrauen auf diese Kraft der Baum als Sinnbild unserer Kongregation und meines persönlichen Lebens.
Die Blätter weisen hinaus in die Welt und stehen stellvertretend für viele Länder unserer Erde, in denen ADJC für Gottes Reich wirken.
Nur in Verbindung mit dem Kreuz Jesu wird dieser Baum weiterleben.
Tod und Auferstehung in der Offenheit, in dem Hindurchsehen, machen Zukunft möglich. Das Kreuz vor der offenen „Tür“.
Zeichen für Durchgang und Neuwerden, Sicheinlassen auf Unbekanntes, vielleicht Dunkles, um daraus wieder ins Licht zu treten.
Gleichzeitig aber ist diese Offenheit Einladung: Ich lasse den Mitmenschen ein und gebe ihm teil an meinem Leben, oder aber ich komme ihm entgegen nach draußen und wirke so Begegnung.
Ursprung, Halt und Stütze aus dem Kreuz, das im Vordergrund steht – so gelingt unser Leben.
(Sr. Roswitha Ruh, Künstlerin dieses Kreuz-Zeichens)
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Neues aus Kenia und Brasilien


Kenia    

Die ‚Armenapotheke‘ in Mworoga, ca. 17 km von Igoji, wurde am 8. September eröffnet. Eine große Zahl der Dorfbewohner war zur Feier der Hl. Eucharistie gekommen, und nach der Messe begann das Krankenhauspersonal die Behandlung. Alle waren hoch erfreut darüber, dass es wieder medizinische Behandlungen in ihrem eigenen Ort gab, denn zuvor mussten sie jahrelang weite Strecken zurücklegen, um einen Ort für gesundheitliche Betreuung zu erreichen.
Das Krankenhauspersonal bietet einmal wöchentlich – jeden Dienstag – eine mobile Patientenbehandlung an. Die Menschen sind sehr glücklich über diesen Dienst, der ihnen wieder zurückgegeben wurde. Wir haben damit begonnen, ein Gebäude zu renovieren, in dem später auch kleiner Operationen durchgeführt werden können.  

Brasilien

Am 7. Oktober 1990 wurde die Pfarrei São João Batista in São João da Fronteira von Pfarrer Lotário gegründet. Daher war es für ihn wichtig, im Jahr 2010 zurückzukehren, um bei der Feier des 20-jährigen Bestehens und Fortbestehens des Geistes und des Lebens in der Pfarrei mitzuhelfen.
Die Feiern dauerten drei Tage; der 5. Oktober war geprägt von einer Prozession, einer Messe und danach von einer Filmvorführung über die ersten Gründungsjahre der Pfarrei.
Der 6. Oktober begann mit einer Hl. Messe am frühen Morgen, gefolgt von einem Gemeinschaftsfrühstück und einer Abenddarbietung von Schulkindern und Frauengruppen. Am 7. Oktober wurden schließlich alle von den Feuerwerksexplosionen in der Morgendämmerung geweckt. Natürlich setzte sich der Tag fort mit vielerlei Aktivitäten, mit einer Kindermesse am Morgen, einer Gemeinschaftsmesse am Abend und einer weiteren Nacht mit kulturellen Darbietungen und Erinnerungen an die 20 vergangenen Jahre.
Die Anwesenheit von Pfarrer Lotário war auch für alle Pfarreimitglieder, die sich seines engagierten Wirkens für die Menschen von São João da Fronteira in Wertschätzung erinnerten, eine große Freude.