Der Kreuz-Anhänger hat eine tiefe symbolische Bedeutung:
Unser, mein Lebensbaum, wurzelt im Kreuz, aus dem durch Christi Erlösungstat neues Leben entspringt.
Das Samenkorn ist ein Symbol für Mutter Maria Katharina, die aus der Kraft des Kreuzes die Gemeinschaft ins Leben gerufen hat und sich getragen wusste von seiner – Christi – Liebe.
So wächst im Vertrauen auf diese Kraft der Baum als Sinnbild unserer Kongregation und meines persönlichen Lebens.
Die Blätter weisen hinaus in die Welt und stehen stellvertretend für viele Länder unserer Erde, in denen ADJC für Gottes Reich wirken.
Nur in Verbindung mit dem Kreuz Jesu wird dieser Baum weiterleben.
Tod und Auferstehung in der Offenheit, in dem Hindurchsehen, machen Zukunft möglich. Das Kreuz vor der offenen „Tür“.
Zeichen für Durchgang und Neuwerden, Sicheinlassen auf Unbekanntes, vielleicht Dunkles, um daraus wieder ins Licht zu treten.
Gleichzeitig aber ist diese Offenheit Einladung: Ich lasse den Mitmenschen ein und gebe ihm teil an meinem Leben, oder aber ich komme ihm entgegen nach draußen und wirke so Begegnung.
Ursprung, Halt und Stütze aus dem Kreuz, das im Vordergrund steht – so gelingt unser Leben.
(Sr. Roswitha Ruh, Künstlerin dieses Kreuz-Zeichens)
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Internationaler Besuch im Mutterhaus

Sie befinden sich auf dem Weg zur Aufnahme in die Gemeinschaft der „Armen Dienstmägde Jesu Christi“.
Vom 30. April bis zum 29. Mai weilen 18 junge Schwestern aus Indien, Kenia, Nigeria und Deutschland auf Einladung der Generalleitung zu Besuch in Dernbach.
Die jungen Frauen haben ihre ersten Ordensgelübde abgelegt und bereiten sich auf die „Ewige Profess“ vor.
Zum Programm für die Gäste gehören auch Kurse zur Geschichte des Ordens, sowie zur Spiritualität der Ordensgründerin.
Ziel ihres Aufenthaltes ist es, an der Geburts- und Wirkungsstätte der Seligen Katharina Kasper zu erfahren, wie Frauen aus verschiedenen Kulturen in einer Gemeinschaft zusammenleben können. Sie entdecken die gemeinsame Kultur, wie sie in den Leitgedanken dargestellt wird.

Über Dernbach hinaus lernen die jungen Schwestern Limburg als Bischofssitz kennen. Auch den Mitschwestern in Holland wird man einen Besuch abstatten. Dort werden sie auch eine Gedenkstätte aufsuchen, an welcher unserer Mitschwester Aloysia Löwenfels gedacht wird, welche im Konzentrationslager starb.
Die Besuchergruppe beteiligte sich auch an der Gestaltung der Gottesdienste in den deutschen Pfarrgemeinden Wirges und Dernbach.

Wie Schwester Gonzalo von der Generalleitung erklärte, wollten diese damit ihren besonderen Dank zum Ausdruck bringen, für die viele Unterstützung der Arbeit der Schwestern.