Lebensspuren, Hoffnungszeichen
Auszug aus einer Rede: Leben und Werk von Mutter Maria Katharina (Sr. Christeta Hess) Mutter Maria Katharina war - und so lebt sie hoffentlich in uns, ihren Töchtern weiter
1. der eigenen Berufung treu
Mutter Maria Katharina hörte auf ihre Berufung durch Gott, auch wo das ganz unüblich und unbekannt war. Sie blieb konsequent auf ihrem Weg, wenn sie ihn einmal erkannte. Zu ihrem Weg gehörten das Gebet und das sakramentale Leben, aber auch der vom Gebet und der Kontemplation her gestaltete Alltag und das Leben der Gelübde als Frucht von Taufe und Profeß´.
2. Gottes Wille suchend
Der Heilige Wille Gottes stand als große Forderung über ihrem Leben. Sie wollte nichts tun, als den Willen Gottes zu erfüllen, und sie bemühte sich um die Erkenntnis dieses Willens. Sie suchte Gott in der Welt und in Gott die Welt.
3. dem Menschen zugewandt
Mutter Marias Spiritualität hatte nichts Exklusives an sich. Sie liebte die konkreten Menschen, obgleich sie sie kannte. Sie gründete eine Gemeinschaft, schon vor der Klostergründung, und sie übte Gemeinschaft ein. Von der Gemeinschaft aus ging sie mit den Schwestern zu den Menschen der größeren Gemeinschaft um sie herum.
4. zu Neuem bereit
Mutter Maria zögerte nicht, wenn Ungewohntes auf sie zukam. Sie konnte wage und Dinge tun, die noch nicht getan worden waren. Sie war fest verwurzelt im bleibenden Gott, so daß sie sich der Veränderung stellen konnte.
5. Frau in der Kirche
Mutter Maria stand in der Ortskirche und richtet sich aus auf die Weltkirche, in der Verantwortung ihrer Sendung von Gott zum Menschen. Sie nahm die Begrenzungen an und überwand sie gleichzeitig, soweit ihr das möglich war. Nie passte sie sich nur an, sondern sie gestaltete ihre Welt, auch die kirchliche Welt, durch ihr Sein und Tun.






