Der Kreuz-Anhänger hat eine tiefe symbolische Bedeutung:
Unser, mein Lebensbaum, wurzelt im Kreuz, aus dem durch Christi Erlösungstat neues Leben entspringt.
Das Samenkorn ist ein Symbol für Mutter Maria Katharina, die aus der Kraft des Kreuzes die Gemeinschaft ins Leben gerufen hat und sich getragen wusste von seiner – Christi – Liebe.
So wächst im Vertrauen auf diese Kraft der Baum als Sinnbild unserer Kongregation und meines persönlichen Lebens.
Die Blätter weisen hinaus in die Welt und stehen stellvertretend für viele Länder unserer Erde, in denen ADJC für Gottes Reich wirken.
Nur in Verbindung mit dem Kreuz Jesu wird dieser Baum weiterleben.
Tod und Auferstehung in der Offenheit, in dem Hindurchsehen, machen Zukunft möglich. Das Kreuz vor der offenen „Tür“.
Zeichen für Durchgang und Neuwerden, Sicheinlassen auf Unbekanntes, vielleicht Dunkles, um daraus wieder ins Licht zu treten.
Gleichzeitig aber ist diese Offenheit Einladung: Ich lasse den Mitmenschen ein und gebe ihm teil an meinem Leben, oder aber ich komme ihm entgegen nach draußen und wirke so Begegnung.
Ursprung, Halt und Stütze aus dem Kreuz, das im Vordergrund steht – so gelingt unser Leben.
(Sr. Roswitha Ruh, Künstlerin dieses Kreuz-Zeichens)
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Geben ohne zu zählen

Mutterhaus, Donaldson, USA; Foto:Sr. Benedicta Köth, ADJC

Das Werden der jungen Gemeinschaft
Wer erwartet von einem "frommen Verein" schon etwas Besonderes? Denkt dabei nicht mancher an Begriffe wie "welt- und wirklichkeitsfremd", "veraltet" oder gar vielleicht sogar "verklemmt"?

Stimmt dieses teilweise verbreitete Klischee? Ist nicht vielmehr zu beobachten: Es gibt in jeder Gesellschaft Menschen, die sich in Not befinden und am Rande stehen? Kinder gehören dazu, die keine Eltern haben oder - wie heute meist - deren Eltern sich nicht um die Kinder kümmern, weil sie nicht in der Lage sind, beständige soziale Beziehungen aufzubauen. Da gibt es Behinderte, die im allgemeinen Wettbewerb nach sozialer Anerkennung durch Leistung, Schönheit u.s.w. nicht mithalten können. Und es gibt ältere Menschen, die ein Leben lang für andere gesorgt haben, jetzt aber abgeschoben werden. Viele weitere Beispiele ließen sich aufzählen.

Die Reaktion vieler Leute: Sie wenden den Blick ab und nehmen sich Zeit für Hobbys und Neigungen. Das ist schon deswegen naheliegend, weil die Werbug....

Und wieviele fühlen sich ausgeschlossen.....

Ja, ein "religiöser Verein", den manche als "fromm" belächeln, bildet den Ursprung. Der Hauptzweck des neuen Klosters, so weist es die Satzung aus, ist "die Erweckung eines wahrhaft christlichen, frommen Lebens" indem sich die Ordensfrauen....und "nichts anderes suche, als ihm in ihrem Nebenmenschen zu dienen"..."Ist daher ein Kranker in der Gemeinde, so geht ein Mitglied des Vereins, wenn es gewünscht wird, in dessen Haus und pflegt nicht allein denselben, sondern verrichtet auch.....