Weitere Entwicklung
Erziehung sowie schulische und berufliche Ausbildung werden schnell zu einem weiteren Schwerpunkt der Arbeit der Gemeinschaft. Bereits 1854 wird in Dernbach eine Schule für die Kinder und Jugendlichen eingerichtet, die als Waisenkinder bei den Schwestern leben.
Im Juli 1860, nachdem die Gemeinschaft die päpstliche Anerkennung bekommen hat, wird Maria Katharina Kasper auf dem ersten Generalkapitel der Gemeinschaft zur Generaloberin gewählt.
Mit dem Kulturkampf steht die erste große Bewährungsprobe ins Haus. Ab 1873 müssen die Konfessionsschulen schließen, 1875 folgt das sogenannte Klostergesetz, das alle Orden mit Ausnahme der krankenpflegenden Gemeinschaften verbietet. Dies ist ein herber Schlag für die Gemeinschaft, die sich in dieser Zeit verstärkt auf die Kranken- und Altenpflege konzentriert und neue Wege einschlägt; die schulischen Aktivitäten werden nach Holland verlagert, die ersten Schwestern nach England und nach Böhmen entsandt.





