Der Kreuz-Anhänger hat eine tiefe symbolische Bedeutung:
Unser, mein Lebensbaum, wurzelt im Kreuz, aus dem durch Christi Erlösungstat neues Leben entspringt.
Das Samenkorn ist ein Symbol für Mutter Maria Katharina, die aus der Kraft des Kreuzes die Gemeinschaft ins Leben gerufen hat und sich getragen wusste von seiner – Christi – Liebe.
So wächst im Vertrauen auf diese Kraft der Baum als Sinnbild unserer Kongregation und meines persönlichen Lebens.
Die Blätter weisen hinaus in die Welt und stehen stellvertretend für viele Länder unserer Erde, in denen ADJC für Gottes Reich wirken.
Nur in Verbindung mit dem Kreuz Jesu wird dieser Baum weiterleben.
Tod und Auferstehung in der Offenheit, in dem Hindurchsehen, machen Zukunft möglich. Das Kreuz vor der offenen „Tür“.
Zeichen für Durchgang und Neuwerden, Sicheinlassen auf Unbekanntes, vielleicht Dunkles, um daraus wieder ins Licht zu treten.
Gleichzeitig aber ist diese Offenheit Einladung: Ich lasse den Mitmenschen ein und gebe ihm teil an meinem Leben, oder aber ich komme ihm entgegen nach draußen und wirke so Begegnung.
Ursprung, Halt und Stütze aus dem Kreuz, das im Vordergrund steht – so gelingt unser Leben.
(Sr. Roswitha Ruh, Künstlerin dieses Kreuz-Zeichens)
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Weitere Entwicklung

Erziehung sowie schulische und berufliche Ausbildung werden schnell zu einem weiteren Schwerpunkt der Arbeit der Gemeinschaft. Bereits 1854 wird in Dernbach eine Schule für die Kinder und Jugendlichen eingerichtet, die als Waisenkinder bei den Schwestern leben. 

Im Juli 1860, nachdem die Gemeinschaft die päpstliche Anerkennung bekommen hat, wird Maria Katharina Kasper auf dem ersten Generalkapitel  der Gemeinschaft zur Generaloberin gewählt.

Mit dem Kulturkampf steht die erste große Bewährungsprobe ins Haus. Ab 1873 müssen die Konfessionsschulen schließen, 1875 folgt das sogenannte Klostergesetz, das alle Orden mit Ausnahme der krankenpflegenden Gemeinschaften verbietet. Dies ist ein herber Schlag für die Gemeinschaft, die sich in dieser Zeit verstärkt auf die Kranken- und Altenpflege konzentriert und neue Wege einschlägt; die schulischen Aktivitäten werden nach Holland verlagert, die ersten Schwestern nach England und nach Böhmen entsandt.