Das Gründungscharisma der Dernbacher Schwestern
Die Gründerin der Gemeinschaft der "Armen Dienstmägde Jesu Christi", "Dernbacher Schwestern", ist geprägt von ihrer Heimat, dem Westerwald, und den wirtschaftlichen und sozialen Umbrüchen des Jahrhunderts.
Dies spiegelt sich auch in Ihren Briefen. Es ist eine gläubige und engagierte Frau zu erkennen, ein Mensch mit Herzensbildung. Glaube und Tatkraft gehen in eins: Gottvertrauen.
So kann sie Neues wagen, sich um die kümmern, um die Niemand sorgt. Vorbehaltlos folgt sie dem inneren Impuls dem Guten zu dienen. Ihre Haltung ist uns Vorbild:
Es ist die Sorge um Kranke und Alte, um Waisen und Benachteiligte, um Entwurzelte und Heimatlose.
Die Anforderungen der Zeit versteht sie als Gottes Auftrag. Dieser Anspruch gilt bis heute.
Ihr Tun wird anfangs von vielen mitleidig belächelt. Für ihre Kritiker vergeudet sie ihre Arbeitskraft an den Schwächsten der Gesellschaft. Sie sollte sich besser um ihr eigenes Fortkommen kümmern. Doch ihr hartnäckiges Beispiel wirkt. So gewinnt sie stetig die Achrung ihrer Umwelt.
Ihr Beispiel weckt die Berufung in anderen jungen Frauen. Sie gründet 1842 einen frommen Verein. Gemeinsam dienen sie den Armen. Im harten Alltag wird christliche Haltung praktisch sichtbar. 1848 erfolgt der Bau des ersten Hauses.
Am 15. August 1851 ist die "offizielle Geburtsstunde" der Gemeinschaft. Fünf junge Frauen erhalten in der Pfarrkirche von Wirges das Ordenskleid und legen die ersten Gelübde ab. Sie geloben arm, ehelos und gehorsam zu leben.
ngekleidet. Das ist die "Geburtsstunde der Armen Dienstmägde Jesu Christi".
Sie geloben arm, ehelos und gehorsam zu leben. Maria Katharina wird die Oberin dieser religiösen Gemeinschaft, deren Name "Arme Dienstmägde Jesu Christi" den Auftrag der Gemeinschaft umschreibt. Familien- und Krankenpflege sind die ersten Aufgaben der Gemeinschaft.






