Der Kreuz-Anhänger hat eine tiefe symbolische Bedeutung:
Unser, mein Lebensbaum, wurzelt im Kreuz, aus dem durch Christi Erlösungstat neues Leben entspringt.
Das Samenkorn ist ein Symbol für Mutter Maria Katharina, die aus der Kraft des Kreuzes die Gemeinschaft ins Leben gerufen hat und sich getragen wusste von seiner – Christi – Liebe.
So wächst im Vertrauen auf diese Kraft der Baum als Sinnbild unserer Kongregation und meines persönlichen Lebens.
Die Blätter weisen hinaus in die Welt und stehen stellvertretend für viele Länder unserer Erde, in denen ADJC für Gottes Reich wirken.
Nur in Verbindung mit dem Kreuz Jesu wird dieser Baum weiterleben.
Tod und Auferstehung in der Offenheit, in dem Hindurchsehen, machen Zukunft möglich. Das Kreuz vor der offenen „Tür“.
Zeichen für Durchgang und Neuwerden, Sicheinlassen auf Unbekanntes, vielleicht Dunkles, um daraus wieder ins Licht zu treten.
Gleichzeitig aber ist diese Offenheit Einladung: Ich lasse den Mitmenschen ein und gebe ihm teil an meinem Leben, oder aber ich komme ihm entgegen nach draußen und wirke so Begegnung.
Ursprung, Halt und Stütze aus dem Kreuz, das im Vordergrund steht – so gelingt unser Leben.
(Sr. Roswitha Ruh, Künstlerin dieses Kreuz-Zeichens)
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Vom Säen und Ernten


Foto: Sr. Benedicta Köth,ADJC

Als im Jahr 1859 auch in der Diözese Trier sowie in der niederländischen Diözese Roermond Gründungen erfolgen, sieht sich der Bischof von Limburg, Peter Josef Blum, veranlasst, den Hl. Stuhl im Rom um Bestätigung der Kongregation zu bitten.

Papst Pius IX. reagiert im März 1860 mit einem Dekret, das die Arbeit der Genossenschaft gut heißt. Das nun in Rom begonnene Verfahren endet allerdings erst 30 Jahre später mit der endgültigen Bestätigung der Konstitutionen.

Da sich die Kongregation inzwischen in mehreren Bistümern ausgebreitet hat, ändert Rom die Stellung des Bischöflichen Beauftragten Johann Jakob Wittayer, der bislang in der Leitung mitgewirkt hat. Praktisch ändert Maria Katharina jedoch nichts an der Führung der Gemeinschaft - bis 1870 ein Dekret des Hl. Stuhles die Kongregation kirchenrechtlich anerkennt, die endgültige Formulierung der Statuten aber noch verschiebt.