Probleme in den Anfängen
GEH, WOHIN DU NICHT WILLST
Für denjenigen, der die Geschichte der "Armen Dienstmägde Jesu Christi" verstehen will, lohnt wiederum ein Blick in die Apostelgeschichte. Zwar gab es für die Gemeinde von Jerusalem von Anfang an Schwierigkeiten und Druck seitens des Hohen Rates der Juden. Dennoch konnte sich das Gemeindeleben fruchtbar entfalten, und die Christen waren beim ganzen Volk beliebt. Eine schwere Verfolgung der ganzen Kirche in Jerusalem brach jedoch mit der Steinigung des Stephanus herein.
Die meisten wurden in die Gegenden von Judäa und Samarien zerstreut. Vorbei war die schöne Zeit, in der es sich bequem und behaglich einrichten ließ, in der gute Freunde gemeinsame Arbeit aufgebaut hatten. Gewiss, für die Bertoffenen war diese Situation hart, wo sie doch soviel aufgeben mussten, Dinge, an denen gewiss ihr Herz hing. Für die junge Kirche war die Zerstreuung („Diaspora“) – geschichtlich betrachtet – ein großer Segen. Denn auf diese Weise wurde das Evangelium in andere Gegenden getragen.
Denn: „Die Gläubigen, die zerstreut worden waren, zogen umher und verkündeten das Wort.“
Dieses Beispiel von damals ist eine große Ermutigung für alle, die sich heute als Minderheit vorkommen in einer Welt, wo Macht und Konsum stärkeren Einfluss besitzen als die Bergpredigt.






