Schock für die Gemeinschaft
Durch eine Verfügung Hitlers aus dem Jahr 1940 können kaum noch Novizinnen in die Kongregation aufgenommen werden. 15 Schwestern sterben durch Kriegseinwirkung. Die zahlreichen Schließungen in der 12jährigen NS-Ära haben die Gemeinschaft der "Armen Dienstmägde" schwer erschüttert. Viele Gebäude – vor allem Krankenhäuser – sind in Schutt und Asche gefallen. Gerade in den Großstädten wie Frankfurt und Düsseldorf haben die Schwestern viele Bombennächte gemeinsam mit den Patienten in Todesangst verbracht. Beim ersten Generalkapitel nach dem Krieg stellt sich den Schwestern die Frage: Wird der Wiederaufbau gelingen? Und wird die alte Dynamik wiederzugewinnen sein?
"Fahren wir fort, meine liebe Schwestern, tagtäglich zu Gott dem Heiligen geist zu beten, damit wir allezeit durch ihn geleitet, erleuchtet und von ihm beseelt werden." Maria Katharina Kasper

- Kathedrale Salisbury Foto: Sr. Benedicta Köth, ADJC

- Abtei Oberschönenfeld, Foto: Sr. Benedicta Köth, ADJC
"Wir sind nicht auf der Welt, um verstanden und geliebt zu werden, sondern um Gott zu erkennen und zu lieben."
Maria Katharina Kasper




