Antwort auf die Fragen
In diesem Zusammenhang ist zu sehen, dass meist in den kleinen Niederlassungen auch Nähschulen für Frauen entstehen. Junge Mütter lernen dort, kleine Kleidung für ihre Kinder selbst herzustellen. Für andere Frauen wird über die meist abends stattfindenden Nähkurse eine wichtige Verdienstmöglichkeit eröffnet. Dies leisten die Schwestern, die tagsüber Kinder betreut oder Kranke versorgt haben, in einem oft unvorstellbaren Arbeitspensum.
Neben der Hilfe zur Schaffung einer Existenzgrundlage wollen die "Armen Dienstmägde Jesu Christi" Menschen in schwierigen sozialen Verhältnissen darin begleiten, einen beständigen Lebensrhythmus zu finden.
Deshalb kümmern sie sich – soweit es ihre Kräfte erlauben – um die Pfarrpastoral. Besonders in der Diaspora geben sie Mädchen, die wegen der weiten Entfernung eine Vorbereitung vermissen müssten, Kommunion-Unterricht. In Absprache mit den Pfarrgeistlichen betreuen sie die „reifere weibliche Jugend“, um sie in christlicher Tugend anzuleiten und vor Sittenlosigkeit zu bewahren.
Das bedeutet: Sonntags treffen sich die Schwestern mit den Mädchen, um den Tag gemeinsam sinnvoll zu verbringen.







