Der Kreuz-Anhänger hat eine tiefe symbolische Bedeutung:
Unser, mein Lebensbaum, wurzelt im Kreuz, aus dem durch Christi Erlösungstat neues Leben entspringt.
Das Samenkorn ist ein Symbol für Mutter Maria Katharina, die aus der Kraft des Kreuzes die Gemeinschaft ins Leben gerufen hat und sich getragen wusste von seiner – Christi – Liebe.
So wächst im Vertrauen auf diese Kraft der Baum als Sinnbild unserer Kongregation und meines persönlichen Lebens.
Die Blätter weisen hinaus in die Welt und stehen stellvertretend für viele Länder unserer Erde, in denen ADJC für Gottes Reich wirken.
Nur in Verbindung mit dem Kreuz Jesu wird dieser Baum weiterleben.
Tod und Auferstehung in der Offenheit, in dem Hindurchsehen, machen Zukunft möglich. Das Kreuz vor der offenen „Tür“.
Zeichen für Durchgang und Neuwerden, Sicheinlassen auf Unbekanntes, vielleicht Dunkles, um daraus wieder ins Licht zu treten.
Gleichzeitig aber ist diese Offenheit Einladung: Ich lasse den Mitmenschen ein und gebe ihm teil an meinem Leben, oder aber ich komme ihm entgegen nach draußen und wirke so Begegnung.
Ursprung, Halt und Stütze aus dem Kreuz, das im Vordergrund steht – so gelingt unser Leben.
(Sr. Roswitha Ruh, Künstlerin dieses Kreuz-Zeichens)
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Antwort auf die Fragen

In diesem Zusammenhang ist zu sehen, dass meist in den kleinen Niederlassungen auch Nähschulen für Frauen entstehen. Junge Mütter lernen dort, kleine Kleidung für ihre Kinder selbst herzustellen. Für andere Frauen wird über die meist abends stattfindenden Nähkurse eine wichtige Verdienstmöglichkeit eröffnet. Dies leisten die Schwestern, die tagsüber Kinder betreut oder Kranke versorgt haben, in einem oft unvorstellbaren Arbeitspensum.

Neben der Hilfe zur Schaffung einer Existenzgrundlage wollen die "Armen Dienstmägde Jesu Christi" Menschen in schwierigen sozialen Verhältnissen darin begleiten, einen beständigen Lebensrhythmus zu finden.

Deshalb kümmern sie sich – soweit es ihre Kräfte erlauben – um die Pfarrpastoral. Besonders in der Diaspora geben sie Mädchen, die wegen der weiten Entfernung eine Vorbereitung vermissen müssten, Kommunion-Unterricht. In Absprache mit den Pfarrgeistlichen betreuen sie die „reifere weibliche Jugend“, um sie in christlicher Tugend anzuleiten und vor Sittenlosigkeit zu bewahren.

Das bedeutet: Sonntags treffen sich die Schwestern mit den Mädchen, um den Tag gemeinsam sinnvoll zu verbringen.

Abtei Oberschönenfeld, Foto:Sr.Benedicta Köth,ADJC
Beide Fotos: Dernbach, Mutterhaus, Kloster/Gurian