Die Entwicklung...
der Armen Dienstmägde Jesu Christi bis zum Ende des vergangenen Jahrhunderts:
Die Gründerin kann die segensreiche Ausbreitung der Gemeinschaft, deren Generaloberin sie bis zum Tod bleibt, weitgehend miterleben. Die volle Anerkennung der Kongregation und ihrer Statuten erfolgt ebenfalls zu ihren Lebzeiten.
Der Same, den Katharina Kasper gemeinsam mit vielen gleich gesinnten Frauen ausgestreut hat, ist aufgegangen. Fast 78jährig bereitet sie sich auf den Heimgang in die größte Filiale des Ordens vor, wie sie sagt. Am 2. Februar 1898 kehrt sie heim zu Gott. Ihr Leiden dauert nur einige Tage, sie nimmt gefasst und ruhig Abschied und empfängt die sakramentale Stärkung der Kirche. „Bemühen sie sich nicht, es ist zu spät, ich sterbe jetzt“ sagt sie nach einem Schlaganfall. Dann segnet sie die Schwestern und bittet: „Kinder, seid fromm und brav! Fahret so fort, dann werdet ihr glücklich in der Zeit und der Ewigkeit.“
Dankbar möchten sich viele von ihr verabschieden. Selbst von Ferne strömen sie in Scharen herbei. Dem schlichten Sarg folgen etwa 1.500 Menschen.
Ihr Vorbild aber lebt weiter.
„Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.“
Viele Frauen lassen sich begeistern durch ihr Beispiel - bis heute.
"Alles ist groß, was man zur Ehre Gottes tut, da gibt es gar nichts kleines."
Maria Katharina Kasper











