Der Kreuz-Anhänger hat eine tiefe symbolische Bedeutung:
Unser, mein Lebensbaum, wurzelt im Kreuz, aus dem durch Christi Erlösungstat neues Leben entspringt.
Das Samenkorn ist ein Symbol für Mutter Maria Katharina, die aus der Kraft des Kreuzes die Gemeinschaft ins Leben gerufen hat und sich getragen wusste von seiner – Christi – Liebe.
So wächst im Vertrauen auf diese Kraft der Baum als Sinnbild unserer Kongregation und meines persönlichen Lebens.
Die Blätter weisen hinaus in die Welt und stehen stellvertretend für viele Länder unserer Erde, in denen ADJC für Gottes Reich wirken.
Nur in Verbindung mit dem Kreuz Jesu wird dieser Baum weiterleben.
Tod und Auferstehung in der Offenheit, in dem Hindurchsehen, machen Zukunft möglich. Das Kreuz vor der offenen „Tür“.
Zeichen für Durchgang und Neuwerden, Sicheinlassen auf Unbekanntes, vielleicht Dunkles, um daraus wieder ins Licht zu treten.
Gleichzeitig aber ist diese Offenheit Einladung: Ich lasse den Mitmenschen ein und gebe ihm teil an meinem Leben, oder aber ich komme ihm entgegen nach draußen und wirke so Begegnung.
Ursprung, Halt und Stütze aus dem Kreuz, das im Vordergrund steht – so gelingt unser Leben.
(Sr. Roswitha Ruh, Künstlerin dieses Kreuz-Zeichens)
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Die Entwicklung...

der Armen Dienstmägde Jesu Christi bis zum Ende des vergangenen Jahrhunderts:

Die Gründerin kann die segensreiche Ausbreitung der Gemeinschaft, deren Generaloberin sie bis zum Tod bleibt, weitgehend miterleben. Die volle Anerkennung der Kongregation und ihrer Statuten erfolgt ebenfalls zu ihren Lebzeiten.

Der Same, den Katharina Kasper gemeinsam mit vielen gleich gesinnten Frauen ausgestreut hat, ist aufgegangen. Fast 78jährig bereitet sie sich auf den Heimgang in die größte Filiale des Ordens vor, wie sie sagt. Am 2. Februar 1898 kehrt sie heim zu Gott. Ihr Leiden dauert nur einige Tage, sie nimmt gefasst und ruhig Abschied und empfängt die sakramentale Stärkung der Kirche. „Bemühen sie sich nicht, es ist zu spät, ich sterbe jetzt“ sagt sie nach einem Schlaganfall. Dann segnet sie die Schwestern und bittet: „Kinder, seid fromm und brav! Fahret so fort, dann werdet ihr glücklich in der Zeit und der Ewigkeit.“

Dankbar möchten sich viele von ihr verabschieden. Selbst von Ferne strömen sie in Scharen herbei. Dem schlichten Sarg folgen etwa 1.500 Menschen.
Ihr Vorbild aber lebt weiter.
„Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.“

Viele Frauen lassen sich begeistern durch ihr Beispiel - bis heute.




Katharina Kasper
Indien
Deutschland
Nigeria Fotos:Kloster,Sr.Benedicta Köth ADJC
Verkündigung, Salisbury



"Alles ist groß, was man zur Ehre Gottes tut, da gibt es gar nichts kleines."
Maria Katharina Kasper






Maria, Kathedrale Salisbury, Foto: Sr. Benedicta Köth




"Es ist etwas Großes, eine Arme Dienstmagd Jesu Christi zu sein, dem lieben Gott mit jedem Gedanken, jedem Wort und jedem Werk zu dienen."
Maria Katharina Kasper