Der Kreuz-Anhänger hat eine tiefe symbolische Bedeutung:
Unser, mein Lebensbaum, wurzelt im Kreuz, aus dem durch Christi Erlösungstat neues Leben entspringt.
Das Samenkorn ist ein Symbol für Mutter Maria Katharina, die aus der Kraft des Kreuzes die Gemeinschaft ins Leben gerufen hat und sich getragen wusste von seiner – Christi – Liebe.
So wächst im Vertrauen auf diese Kraft der Baum als Sinnbild unserer Kongregation und meines persönlichen Lebens.
Die Blätter weisen hinaus in die Welt und stehen stellvertretend für viele Länder unserer Erde, in denen ADJC für Gottes Reich wirken.
Nur in Verbindung mit dem Kreuz Jesu wird dieser Baum weiterleben.
Tod und Auferstehung in der Offenheit, in dem Hindurchsehen, machen Zukunft möglich. Das Kreuz vor der offenen „Tür“.
Zeichen für Durchgang und Neuwerden, Sicheinlassen auf Unbekanntes, vielleicht Dunkles, um daraus wieder ins Licht zu treten.
Gleichzeitig aber ist diese Offenheit Einladung: Ich lasse den Mitmenschen ein und gebe ihm teil an meinem Leben, oder aber ich komme ihm entgegen nach draußen und wirke so Begegnung.
Ursprung, Halt und Stütze aus dem Kreuz, das im Vordergrund steht – so gelingt unser Leben.
(Sr. Roswitha Ruh, Künstlerin dieses Kreuz-Zeichens)
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Die Spuren sind gelegt

Bis heute setzt sich im Leben der Kirche die Apostelgeschichte fort, obwohl die Texte des Neuen Testamentes im ersten Jahrhundert abgeschlossen wurden. Als sich der Apostel Paulus auf seiner zweiten Missionsreise in Kleinasien befindet, begegnet er andauernd Schwierigkeiten. In der Apostelgeschichte heißt es darüber: „Weil ihnen aber vom Heiligen Geist verwehrt wurde, das Wort Gottes in der Provinz Asien zu verkünden, reisten sie durch Phrygien und das galatische Land.“ Aber, dort klappt die Arbeit auch nicht, bis Paulus in einer Vision ein Mazedonier begegnet und ihn bittet: „Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns!“ Von sich aus wäre Paulus wohl kaum auf die Idee gekommen, nach Palästina nun auch Kleinasien zu verlassen und nach Europa zu gehen. Doch der Heilige Geist hilft nach: erst schickt er Probleme, dann zeigt er seinen Willen mit einer Vision.

Foto:Sr.Benedicta Köth ADJC

Europa wird ein wichtiges Ackerland für den Samen des Evangeliums.