Der Kreuz-Anhänger hat eine tiefe symbolische Bedeutung:
Unser, mein Lebensbaum, wurzelt im Kreuz, aus dem durch Christi Erlösungstat neues Leben entspringt.
Das Samenkorn ist ein Symbol für Mutter Maria Katharina, die aus der Kraft des Kreuzes die Gemeinschaft ins Leben gerufen hat und sich getragen wusste von seiner – Christi – Liebe.
So wächst im Vertrauen auf diese Kraft der Baum als Sinnbild unserer Kongregation und meines persönlichen Lebens.
Die Blätter weisen hinaus in die Welt und stehen stellvertretend für viele Länder unserer Erde, in denen ADJC für Gottes Reich wirken.
Nur in Verbindung mit dem Kreuz Jesu wird dieser Baum weiterleben.
Tod und Auferstehung in der Offenheit, in dem Hindurchsehen, machen Zukunft möglich. Das Kreuz vor der offenen „Tür“.
Zeichen für Durchgang und Neuwerden, Sicheinlassen auf Unbekanntes, vielleicht Dunkles, um daraus wieder ins Licht zu treten.
Gleichzeitig aber ist diese Offenheit Einladung: Ich lasse den Mitmenschen ein und gebe ihm teil an meinem Leben, oder aber ich komme ihm entgegen nach draußen und wirke so Begegnung.
Ursprung, Halt und Stütze aus dem Kreuz, das im Vordergrund steht – so gelingt unser Leben.
(Sr. Roswitha Ruh, Künstlerin dieses Kreuz-Zeichens)
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Madonna

Die Madonna war ursprünglich in der Mitte des gotischen Schnitzaltars, der zusammen mit Kanzel und Kommunionbank 1960 verloren ging. Sie wie die übrigen Figuren wurden 1902 geschnitzt und in die Kirche gebracht.

Von der Madonna aus schließen sich an der Kreuzgangseite die hl. Elisabeth von Thüringen, der hl. Vincenz von Paul und die hl. Anna, Mutter Marias, an. Gegenüber sehen wir den hl. Josef, der ein Modell der Klosterkirche trägt, gefolgt vom hl. Franziskus und dem hl. Aloysius Gonzaga.

Alle Ordenspatrone verdeutlichen einerseits die Offenheit und Bereitschaft für die Führung durch Gott, andererseits den Einsatz für den Mitmenschen bis zur Hingabe des eigenen Lebens.


Über den Heiligenfiguren sind Gewölberippen und Schlusssteine schön farblich abgehoben. Die Ausschmückung mit Elementen wie Efeu, Weinlaub, Eichenblatt und den entsprechenden Blüten und Früchten kommt deutlich heraus. Der Schlussstein vor der Orgelempore als weiße Rose ist in neugotischer Formensprache ein Sinnbild der Gottesmutter.

Die Klaisorgel umgibt das Lichtband, Gotteslob in Form und Farbe.