Madonna
Die Madonna war ursprünglich in der Mitte des gotischen Schnitzaltars, der zusammen mit Kanzel und Kommunionbank 1960 verloren ging. Sie wie die übrigen Figuren wurden 1902 geschnitzt und in die Kirche gebracht.
Von der Madonna aus schließen sich an der Kreuzgangseite die hl. Elisabeth von Thüringen, der hl. Vincenz von Paul und die hl. Anna, Mutter Marias, an. Gegenüber sehen wir den hl. Josef, der ein Modell der Klosterkirche trägt, gefolgt vom hl. Franziskus und dem hl. Aloysius Gonzaga.
Alle Ordenspatrone verdeutlichen einerseits die Offenheit und Bereitschaft für die Führung durch Gott, andererseits den Einsatz für den Mitmenschen bis zur Hingabe des eigenen Lebens.
Über den Heiligenfiguren sind Gewölberippen und Schlusssteine schön farblich abgehoben. Die Ausschmückung mit Elementen wie Efeu, Weinlaub, Eichenblatt und den entsprechenden Blüten und Früchten kommt deutlich heraus. Der Schlussstein vor der Orgelempore als weiße Rose ist in neugotischer Formensprache ein Sinnbild der Gottesmutter.
Die Klaisorgel umgibt das Lichtband, Gotteslob in Form und Farbe.





