Der Kreuz-Anhänger hat eine tiefe symbolische Bedeutung:
Unser, mein Lebensbaum, wurzelt im Kreuz, aus dem durch Christi Erlösungstat neues Leben entspringt.
Das Samenkorn ist ein Symbol für Mutter Maria Katharina, die aus der Kraft des Kreuzes die Gemeinschaft ins Leben gerufen hat und sich getragen wusste von seiner – Christi – Liebe.
So wächst im Vertrauen auf diese Kraft der Baum als Sinnbild unserer Kongregation und meines persönlichen Lebens.
Die Blätter weisen hinaus in die Welt und stehen stellvertretend für viele Länder unserer Erde, in denen ADJC für Gottes Reich wirken.
Nur in Verbindung mit dem Kreuz Jesu wird dieser Baum weiterleben.
Tod und Auferstehung in der Offenheit, in dem Hindurchsehen, machen Zukunft möglich. Das Kreuz vor der offenen „Tür“.
Zeichen für Durchgang und Neuwerden, Sicheinlassen auf Unbekanntes, vielleicht Dunkles, um daraus wieder ins Licht zu treten.
Gleichzeitig aber ist diese Offenheit Einladung: Ich lasse den Mitmenschen ein und gebe ihm teil an meinem Leben, oder aber ich komme ihm entgegen nach draußen und wirke so Begegnung.
Ursprung, Halt und Stütze aus dem Kreuz, das im Vordergrund steht – so gelingt unser Leben.
(Sr. Roswitha Ruh, Künstlerin dieses Kreuz-Zeichens)
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Der Schrein

Der Altarraum wird bestimmt durch den großen Bronzetabernakel an der Ostwand, einer Leihgabe des Bistums Limburg. Der Ständer für das ewige Licht ist ein Osterleuchter, mit dem Bild des Engels, der die Frauen und uns nach oben verweist.
Davor steht der einfache Altartisch, unter ihm der von Josef Welling gestaltete Schrein mit den Gebeinen der seligen Mutter Maria Katharina. Mit der Seligsprechung am 16.04.1978 wurde sie erhoben zur Ehre der Altäre.
Drei Reliefs weisen auf die Grundzüge der von ihr gegründeten Kongregation hin: eine Krankenheilung nach Lukas 4,40 und die Kindersegnung nach Markus 10,14 -16 zeigen, wie Maria Katharina Nachfolge Jesu verstand in ihren Tätigkeiten für Kranke und Kinder. Die Kraft zu diesem Tun kommt ebenfalls aus der Nachfolge Jesu in der Gestaltung des Gemeinschaftslebens, verdeutlicht durch die Fußwaschung nach Johannes 13.