Der Kreuz-Anhänger hat eine tiefe symbolische Bedeutung:
Unser, mein Lebensbaum, wurzelt im Kreuz, aus dem durch Christi Erlösungstat neues Leben entspringt.
Das Samenkorn ist ein Symbol für Mutter Maria Katharina, die aus der Kraft des Kreuzes die Gemeinschaft ins Leben gerufen hat und sich getragen wusste von seiner – Christi – Liebe.
So wächst im Vertrauen auf diese Kraft der Baum als Sinnbild unserer Kongregation und meines persönlichen Lebens.
Die Blätter weisen hinaus in die Welt und stehen stellvertretend für viele Länder unserer Erde, in denen ADJC für Gottes Reich wirken.
Nur in Verbindung mit dem Kreuz Jesu wird dieser Baum weiterleben.
Tod und Auferstehung in der Offenheit, in dem Hindurchsehen, machen Zukunft möglich. Das Kreuz vor der offenen „Tür“.
Zeichen für Durchgang und Neuwerden, Sicheinlassen auf Unbekanntes, vielleicht Dunkles, um daraus wieder ins Licht zu treten.
Gleichzeitig aber ist diese Offenheit Einladung: Ich lasse den Mitmenschen ein und gebe ihm teil an meinem Leben, oder aber ich komme ihm entgegen nach draußen und wirke so Begegnung.
Ursprung, Halt und Stütze aus dem Kreuz, das im Vordergrund steht – so gelingt unser Leben.
(Sr. Roswitha Ruh, Künstlerin dieses Kreuz-Zeichens)
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Unsere Gelübde

Unsere Gelübde sind die Antwort auf den Ruf Gottes in die Nachfolge Jesu Christi. Wir verwirklichen sie in der Treue zu Gott, unserer Gemeinschaft, gegenüber den Menschen und uns selbst.

  • Armut
    • Freiwillig gewählte Armut schließt den Mut ein, sich in die Abhängigkeit anderer zu begeben und in Gütergemeinschaft zu leben.

  • Keuschheit
    • Das Gelübde der ehelosen Keuschheit meint, die Liebe in Gemeinschaft zu leben in der Hingabe an Gott.

  • Gehorsam
    • Gehorsam ist Hören auf die Stimme Gottes, die wir in der Gemeinschaft und als Einzelne wahrnehmen, auch in der Begegnung mit den Menschen, für die wir da sind.

Offener Dialog mit den Schwestern in der Leitung der Gemeinschaft ist unsere Form, wie wir den Willen Gottes zu leben suchen, sowohl für die Einsatzgebiete als auch für die Konventszugehörigkeit. In der alltäglichen Arbeit ist die Schwester in ihrem Einsatzbereich eigenverantwortlich.

Flamme, Gelübde der ehelosen Jungfäulichkeit
Schale, Gelübde des Gehorsams
Geöffnete Hand, Gelübde der Armut, Foto: Sr. Benedicta Köth, ADJC