Momentmal

Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach    Jakobusbrief

Das Wort hören

Still werden

Offen sein

Da sein

Was sagt mir ein Wort?

Und Du, was machst Du?

Und Du, wo warst Du?

Und Du, warum schaust Du weg?

Und Du, warum schweigst Du?

Und Du, wo warst Du als Du dringend gebraucht wurdest?

Und Du, warum bleibst einfach weg?

Und Du, warum handelst Du nicht?

Jesus schaute nicht weg, er war da, packte an, handelte mit seinen einfachen Möglichkeiten und lebte in tiefer Beziehung zu seinem Vater. Zu Gott!

Katharina hörte täglich Jesu Wort und handelte danach, sie ging zu den Menschen, wendete sich dem einzelnen Menschen zu, erlebte Jesus in jeder Begegnung mit dem Menschen.

Ihr Dienen, war für Gott und den Menschen, sie hörte Gottes Wort und handelte danach. Versuche es auch!

 

 

Brot teilen, wenn der andere nichts hat

Brot teilen, wenn der andere Hunger hat

Brot teilen, wenn der andere sein Brot vergessen hat

Brot teilen, weil es Freude macht gemeinsam das Brot zu essen

 

Einer teile das Brot mit Vielen

Einer teilte das Brot und es blieb noch genug übrig.

Einer schickte niemanden weg

Einer ging achtsam mit diesem Brot um

Einer achtete darauf, dass nichts verloren ging.

 

Das war Jesus, er teilte das Brot mit Vielen. Er zeigte, das teilen alle satt machen kann. Am Ende seines Lebens teilte er mit seinen Jüngern noch einmal das Brot beim letzten gemeinsamen Mahl.

Er brach das Brot und reichte es seinen Jüngern …

Katharina Kasper folgte Jesu Beispiel im Alltag sie lernte als Kind die Not anderer zu sehen und zu teilen. Sie teilte und verschenket ihr Pausenbrot an andere Kinder. Sie teilte ihr Leben mit vielen, die am Rande lebten.

MR

Das Weizenkorn

Das Weizenkorn ist allein,

selbst  wenn es unter vielen Körnern liegt.

Es bleibt allein, es bewahrt sich, wenn es nicht gebraucht wird.

Die Kraft wird nicht lebendig, sie bleibt liegen.

Das Weizenkorn bleibt in sich verschlossen, die harte Schale zeigt es deutlich an.

Was kann sie durchdringen?

Was kann heraustreten?

Was kann das Korn zum Leben erwecken?

Wie kann Fruchtbarkeit geschehen?

Das Weizenkorn fällt in die Erde.

Dunkelheit umfängt es.

Die Feuchtigkeit durchdringt die harte Schale und beginnt am Korn

zu arbeiten.

Es verliert die Härte und überlässt sich der Umwandlung!

Wenn die Schale anfängt an Schönheit zu verlieren,

regt sich im Innern der kleine Keim.

Aus dem sterbenden Korn wächst der neue Keim empor.

Bald durchstößt er die dunkle Erde und lässt sich vom Sonnenlicht nach oben ziehen.

Der Halm wächst - es entwickelt sich die Ähre, es bildet sich das neue Korn.

Nicht nur ein neues Korn, sondern viele neue Körner.

Im Johannesevangelium hören wir:

"Amen, Amen, ich sage euch:

Wenn das Weizenkorn nicht

in die Erde fällt und stirbt,

bleibt es allein; wenn es aber

stirbt, bringt es reiche Frucht."

Das ist ein Bild für das Wachsen und Reifen meines Lebens vor Gott und mit Gott.

Die harte Schale meiner Selbstsucht, die mich verschließt, 

soll und muss durchstoßen und durchbrochen werden.

 Jede Begegnung bringt etwas an mich heran:

Freude oder Leid, Lob oder Tadel, Angenehmes oder Unangenehmes.

All das lockt mich heraus aus meiner Selbstsicherheit und

Selbstgenügsamkeit.

Wenn ich mich hinwende zum Du Gottes, zum Du meiner Schwester,

meines Bruders,

dann darf ich eintreten in dieses Geheimnis des Weizenkorns,

des Sterbens, des Lebens und der Fruchtbarkeit.

Katharina,

dein Ohr an Gottes Wort

machte dich hellhörig

für die Not der Menschen.

Katharina,

verwurzelt in Gottes Wort

hast du dich in Bewegung gesetzt

zu den Menschen.

Katharina,

geleitet vom menschgewordenen Wort

hast du Leben gepflegt

und zum Blühen gebracht.

Sr. Annemarie Pitzl ADJC (26.01.2018)

Lasst euch finden

Geht in euren Tag hinaus ohne vorgefasste Ideen,
ohne die Erwartung von Müdigkeit,
ohne Plan von Gott, ohne Bescheidwissen über ihn,
ohne Enthusiasmus,
ohne Bibliothek –
geht so auf die Begegnung mit ihm zu.

 

 

Brecht auf ohne Landkarte –
und wisst, dass Gott unterwegs zu finden ist,
und nicht erst am Ziel.
Versucht nicht, ihn nach Originalrezepten zu finden,
sondern lasst euch von ihm finden
in der Armut eines banalen Lebens.

Madeleine Delbrel

Foto; Privat

Ende und Neubeginn

Am Ende des Jahres

der Blick auf Jesus

- Zeichen des Widerspruchs.

Am Ende des Jahres

die Frage an mich:

Wo habe ich widersprochen

im Geiste Jesu

zum Guten für die Menschen

auf meinem Weg?

 

Am Ende des Jahres

Dank an Jesus

weil ich nicht allein war.

 

Am Anfang des neuen Jahres

die Einladung

auf den zu schauen

der immer

Anfang ist und

Zeichen des Widerspruchs

damit ich mich neu ausrichte

auf ihn.

 

Am Anfang des Jahres

die Bitte um

seinen Segen.

 (Sr. Annemarie Pitzl, 31.12.2017)

Gesandt

Gesandt

Johannes

berufen und gesandt

als Zeuge

für das Licht

 

Johannes

berufen und gesandt

Stimme zu sein

und Wegbereiter

 

Johannes

berufen  und gesandt

dass uns

die Augen aufgehen

und das Herz

für den der kommt

denn „Gott ist gnädig“

 

Sr. Annemarie Pitzl ADJC

17.12.2017

(Foto Sr. Jaicy)

Momentmal

Adventsgedanken zu Jes 40

 

„Tröstet mein Volk“

Auftrag Gottes

an die Propheten

kein billiger Trost

einfach über uns

ausgegossen

 

Wort Gottes

hineingesprochen

in unsere Not

 

Zusage Gottes

der mit uns

auf dem Weg ist

 

bahnen wir ihm

den Weg

in unsere Herzen

 

Sr. Annemarie Pitzl

10.12.2017

Momentmal

Zu Jes 63,19b

 

Reiß doch den Himmel auf, Gott!

Lass uns doch wieder sehen

und hören und vertrauen,

dass du noch immer

der Gott-mit-uns bist!

 

Schließ doch unsere Herzen auf, Gott,

dass wir offen sind für die Not

unserer Schwestern und Brüder.

Schließ unsere Herzen auf, Gott,

und geh mit uns!

 

Öffne doch unsere Hände, Gott,

dass wir teilen, was wir haben.

Es reicht doch für alle.

Öffne unsere Hände, Gott,

denn was wir haben, ist deine Gabe.

 

Komm uns entgegen, Gott,

auf deinen Wegen

dass die neue Zeit anbricht.

Sr. Annemarie Pitzl

03.12.2017

Ein Tag ist ....

Ein Tag ist angebrochen
wie nie ein Tag zuvor:
Sein Licht verklärt die Schöpfung
und bannt aus ihr den Tod.

Das Licht ist Jesus Christus,
der aus dem Grab ersteht
und der mit seinem Strahlen
die Finsternis vertreibt.

Er leuchtet wie die Sonne
hinein in unsre Welt,
er weckt zu neuem Leben,
was tot am Boden liegt.

Und die Erlösten singen
dem großen Sieger zu.
Ihr Jubel dringt zum Himmel,
der heute offensteht.

Den Vater preisen alle,
die seine Liebe schuf,
den Sohn, der sie befreite,
den Geist, der sie beseelt. Amen.
Deutsches Hymnar

Aus „Heute in TeDeum“

Euer Herz lasse sich nicht verwirren.

Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich!

 

Haben sie schon einmal ein Kreuz in die Hand genommen?

In der Hand gehalten?

Dieses Kind hat dem Kreuz auch Farbe gegeben?

Leben!

Das Herz eines Kindes lässt sich nicht verwirren.

Es gibt dem Kreuz Farbe und Spuren,

dunkle und helle Seiten

dunkle und helle Farben

Farben die vom Leben erzählen.

Denn Jesus sagt;

Ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben.

Den Weg des Glaubens gehen, Glauben suchen, Glauben entdecken, Glauben finden, Glauben neugestalten

Nehmen sie einmal ein Kreuz in die Hand, suchen und fragen sie, entdecken und finden sie was sie im Glauben trägt.

 

Du hast heute wie damals immer Menschen um Dich Katharina!

Menschen die suchen

Menschen die verlieren

Menschen die glauben

Menschen die zweifeln

Menschen die beten

Menschen die anpacken

Menschen die zuhören

Menschen die aushalten

Menschen dir Frieden ausstrahlen

 

Bleibe mit deiner Geduld, deiner Ausstrahlung, deiner Liebe, deiner Freude, deiner Berufung, deiner Hoffnung bei uns.

 

„Selig die Frieden stiften denn die werden Söhne und Töchter Gottes genannt werden“ sagt Jesus!

 MR

Ein Kloster in uns

Sein Dasein ist Kommen.

Ein immer Mehr - Dasein.

Eine Gegenwart, die nicht aufhört zu kommen.

(Silja Walter)

Was heißt das für uns in dieser stressigsten Zeit des Jahres

Wir suchen doch Zeit zur Besinnung,

wir reden doch von Erwartung,

wir möchten uns doch vorbereiten auf die Ankunft…

auf den Advent …

wie sinnlos wird in den Tag gelebt,

wie besinnungslos laufen wir der Zeit hinterher,

erschöpft am Abend

nirgends Stille genießen können

nirgends ein Hinweis wo kommt er an?

Übersehen wir schon den Hinweis?

Unsere Vorbereitungen sind Stress pur,

man sieht den Baum vor vielen Bäumen nicht,

überfüllte Geschäfte

leere Gesichter

Kinderlachen

und dann doch überall zu spät,

in letzter Minute,

die Ankunft verpasst

nicht zuhause gewesen

nicht bei uns selber zuhause gewesen.

Ob es da Zeit wird, ein Kloster in uns selber einzurichten,

einen Ort der Stille

eine Zeit für Musik

eine Zeit am Tag für Gott

einen Abend für die Bibel

eine Zeit zum Hören

eine Zeit für die Kerze am Adventskranz

und ein Gebet für die Notleidenden

So könnten wir auf ihn warten und sind da wenn er kommt!

MR

 

 

23. Sonntag im Jk, Lj C, Lk 14,25-33

Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, kann nicht mein Jünger sein.

Wer mein Jünger sein will, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.
Wer meine Jüngerin sein will, nehme ihr Kreuz auf sich und folge mir nach!

 

Dir nachfolgen
Unsere Sehnsucht
Dir nachzufolgen
sind wir aufgebrochen

Als Aufgebrochene
durch Deinen Ruf
lassen wir Dein Wort
ins Erdreich des Herzens fallen

Dort will es aufgehen
wachsen und fruchten
Dort wird es aufgehen
wachsen und fruchten

Auf Dein Wort hin:
Wer mein Jünger sein will,
nehme sein Kreuz auf sich
und folge mir nach!

Kein fremdes Kreuz
das eigene angemessene
nicht zu groß  
nicht zu klein
nicht zu schwer

Auf Dein Wort hin:
Wer meine Jüngerin sein will, nehme ihr Kreuz auf sich!

Das Kreuz
mit den anderen
Das Kreuz
mit mir selbst


Wer meine Jüngerin sein will, nehme ihr Kreuz auf sich!
– das eigene Kreuz –

 

Auf Dein Wort hin    Auf Deinen Ruf hin:
Will ich Deine Jüngerin sein
Nehme mein Kreuz an
Vertraue: Es passt genau für mich

Kein Vergleichen
Jeder hat das Seine    
Jede hat das Ihre
angepasst mit dem Maß der Liebe
die maßlos ist

 

Wer meine Jüngerin sein will, nehme ihr Kreuz auf sich
und folge mir nach!

 

Folge mir    sagt Jesus
der zärtlich liebt   
barmherzig ist
und Füße wäscht

So folge ich Dir nach
So folgen wir Dir nach

Amen

 

sms

 

Die heilige Monika und wir heute

Das Evangelium am Gedenktag der heiligen Monika ist Lk 7, 11-17; die Auferweckung des Jünglings von Nain. Eigentlich ist es die Trauer der Mutter, die Jesus dazu bewegt, ihn vom Tod zu erwecken. So ähnlich ist es auch mit der hl. Monika. Ihr Fest war früher, bis zum Vat II, am 5. Mai; ihrem Todestag, jetzt ist es der Vortag des Festes des hl. Augustinus, ihres berühmten Sohnes.

Augustinus und Monika lebten im 5. Jahrhundert in Nordafrika, den heutigen Mahgreb-Staaten; damals war dort eine Blüte des Christentums. Monika hatte einen hochstehenden Patrizier geheiratet, der Heide war. Sie hoffte, ihn zu bekehren, aber stattdessen verlor sie den einzigen Sohn an die Lebensart des Vaters. Er kümmerte sich nicht um die Lehren der Mutter, hatte sogar ein uneheliches Kind, das er gleichsam als Beleidigung der Mutter Theodatus, Gottesgeschenk, nannte. Monika betete und flehte, aber Augustinus entwickelte sich mehr und mehr von ihr weg. Hochbegabt, wurde er früh schon Professor für Rhetorik, aber alles andere als ein Christ.

Manchen von uns geht es so, als Mütter oder auch in Erziehungsberufen. Wir versuchen alles, wir leben Gutes vor, aber die uns Anvertrauten gehen nicht unsere Wege. Das ist ein großer Kummer. Und wir können nur beten.

Als Augustinus nach Mailand ging, wo damals der hl. Ambrosius Bischof war, folgte ihm Monika, und Ambrosius sagte ihr tröstend: Ein Sohn solcher Tränen kann nicht verlorengehen. Und tatsächlich bekehrte sich Augustinus und wurde zu dem wichtigen Kirchenlehrer, als den wir ihn kennen, wurde Bischof in seiner Heimatstadt Hippo. Da war Monika schon verstorben, aber seine Bekehrung erlebte sie noch mit großer Freude.

Auf dem Leben Monikas, von dem wir sonst nicht viel wissen, können wir lernen, dass nur Gott helfen kann, wenn wir uns sorgen um junge Menschen, die auf schlechte Bahn kommen. Wir müssen beten, beten ohne nachzulassen, und Gott vertrauen, der die Herzen berühren und verändern kann. Wir allein können eine Bekehrung nicht erzwingen, aber unser Beten, und Vertrauen, das kann helfen.

Sr.Christeta Hess ADJC

Die Blume der Hoffnung

Ganz gleich wo wir stehen, was wir tun, wie es uns geht: Der da sagt „Ich will, dass sie Leben haben, Leben in Fülle“ (Joh, 10,10b), lässt unsere Herzen nicht ohne Hoffnung. Durch das menschgewordene Wort ist das Menschenleben - jeder Mensch - mit Hoffnung auf erfüllendes Leben gesegnet,leuchtend, und hoffnungsvoll.  

Musik verbindet alle Menschen

Musik verbindet alle Menschen, alle Religionen und Kulturen. Musik führt Völker immer wieder zusammen, in leisen und lauten Tönen und wir alle spielen mit. Es kommt auf jeden Ton an, alle gemeinsam können zum Frieden beitragen in der Welt.

Du und ich auch!

 

Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus bewahren.      Phil. 4,7

MR

Berufung

Ihm einen Liebesbrief schreiben

"Willst Du, Herr, mein Freund sein und mich zähmen?"

"Willst Du, Herr, mein Freund sein?

Jeden Tag werde ich mich näher zu Dir setzen.

Ich werde Dich anschauen und Du wirst mich anschauen.

Es liegt so viel in einem einzigen Blick!

Du weißt so gut wie ich, dass ich nicht zu reden verstehe.

Ganz viel Verworrenes und Schwieriges ist in mir.

Lehre mich nur, Dir im Schweigen meines Herzens zuzuhören.

Lehre mich auch, dass ich für Dich einzig bin in der Welt.

Du weißt ja, Herr, dass ich dich zum Leben brauche.

Mein Herz braucht so sehr Liebe, also hänge es ganz stark

an das Deine, weil auch Du mich brauchen willst.

Und dann, Herr, wenn Du mich zähmst, werden wir einander brauchen.

Überall, wohin ich gehe, werde ich Dich finden.

Das wird wunderbar sein.

Ich werde mit Dir zu den Menschen gehen,

sie alle werden meine Freunde sein.

Du wirst mich lehren, sie zu lieben wie Du.

Du liebst sie und ich werde sie brauchen, weil Du mich brauchen willst

und  wie könnte ich Dich lieben, wenn nicht über sie!

Ich werde für Dich einzig sein in der Welt und

Du wirst auch für mich einzig sein in der Welt.

Wenn Du mich zähmst, wird jeder Mensch für mich einzig werden

in der Welt, weil er für Dich einzig ist in der Welt. Amen".

 Sr. Emmanuelle 

Folge mir.......

 

Lass mich achtsam gehen Gott und einfach mit Dir unterwegs sein

Lass mich voller Hoffnung und Freude gehen Gott, um Dich zu suchen

Lass mich ganzer Power gehen Gott, um Dich zu entdecken

Lass mich den Armen und Unbeachteten begegnen Gott um Dich zu erkennen und zu lieben

Lass mich zur rechten Zeit loslassen, riskieren und vertrauen können, damit ich Dir folgen kann!

Der Brunnen....

Wir sollen beständig schöpfen aus Jesus.
Katharina Kasper, Briefauszug  (Band I, Brief 68)

Der Brunnen:
Symbol für die Tiefe der Seele. Lebendiges Wasser, das nicht aufhört zu strömen.

Maria - wie auch die Frau am Jakobsbrunnen - lebt aus der Tiefe.
Sie hört. Sie vernimmt das Wort Gottes, Maria durch den Engel, die Frau durch Jesus.
Beide lassen sich ein auf einen Dialog und stellen Fragen.
Sie glauben der messianischen Botschaft, die sie hören.
Sie schöpfen daraus für ihr Leben und das der anderen.
Sie lassen fließen – gehen zu anderen und teilen mit ihnen ihr Erlebtes, ihr Empfangenes.

Einen kleinen herzlichen Gruß zum nachgeholten Hochfest – dem Titularfest unserer Gemeinschaft!

Bei der alltäglichen  Arbeit – dem Wasserschöpfen am Brunnen – empfängt Maria das Göttliche Wort!

Offenheit ist es, was empfänglich macht.

Gottes schöpferischer Geist schenke uns diese Empfänglichkeit, die befähigt zum Wegschenken.
sms

Katharina,

du hast gesehen –

nicht nur mit den

leiblichen Augen,

sondern mehr noch

mit den Augen des Herzens.

 

Katharina,

du hast gehört –

nicht nur mit den

leiblichen Ohren,

sondern mehr noch

mit den Ohren des Herzens.

 

Katharina,

du bist aufgebrochen –

mit Gott im Herzen

warst du unterwegs

zu den Menschen,

wo immer Not war.

 

Katharina,

wir teilen deine Sendung,

hier und heute:

sehend und hören

zu den Menschen zu gehen,

mit Gott im Herzen.

 

Pe 28.01.2016

Er schlug das Buch auf

und fand die Stelle, wo es heißt:                                                     

Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt.

Er hat mich gesandt,

damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe;

damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde

und den Blinden das Augenlicht;

damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein

Gnadenjahr des Herrn ausrufe.

Eine gute Nachricht den Fremden

Eine gute Nachricht den Kranken

Eine gute Nachricht den Flüchtlingen

Eine gute Nachricht den Obdachlosen

Eine gute Nachricht den Hungernden

Eine gute Nachricht

Dir

Mir

Uns Allen

MR

Drei Könige

Epiphanie

Gottes-Erscheinen

Gottes-Schau     

Gottes –Nähe

Gottes-Liebe

Immer neu das staunen

immer neu das staunen                                           

über weihnachten:

gott, unfassbar groß,

bringt in unser leben

licht, klarheit, orientierung.

gott, unfassbar groß,

spricht sein wort

in unser menschsein,

legt sich

im kleinen kind

vertrauensvoll

in unsere hände.

die welt

verändert sich,

unmerklich erst,

in kleinen schritten,

doch unaufhaltsam,

denn der himmel

hat die erde berührt.

 (Pe 23.12.2015)

Freude...

Mitten in der Freude
wohnt ein staunenswertes „eu“.
Es ist das gute, wohltuende,
Freude-stiftende Eu
des Eu-angelions  und der Eu-charistie.
Dieses Eu sagt deinem Herzen:
„Es wird alles gut!“
„Lass doch dein Sein füllen
 mit der beglückenden Nähe Gottes!“
„Verkoste in deinem Innern das Eu-angelion:
das Evangelium,
die beglückende Gottesbotschaft, …
Und: Versteck deine Freude nicht,
sondern verschenke sie,
damit sich auf unser Eu-ropa
ein Gesicht der Freude legen kann.
Hans Eidenberger SM    

Den Auszug eines langen Gedichtes, das mir vor zwei Tagen zugesandt wurde, finde ich sehr interessant. Das griechische Eu einmal so in den Blick zu nehmen lohnt sich. So kurz vor Weihnachten ein Ruf zur Freude.
Weihnachten ist das Fest des Menschen.
Wir Christen glauben an die Geburt des Göttlichen Kindes.
Ein echter Grund zur Freude.
Mit jedem Kind kommt etwas hoffnungsvolles Neues in die Welt. Und für Eu-ropa gibt es z.Z. viel ‚Neues‘. Schauen wir hoffnungsvoll darauf und stellen wir uns mit dem Eu der Herausforderung, die in sich die Kraft des Hoffnungsvollen trägt und Gutes wecken will, das Freude schenkt, die im Lachen jedes Kindes sichtbar wird.
Einen frohen 4. Advent
in der Vorfreude auf Weihnachten in Eu-ropa.

Sr. M. Simone ADJC, Dernbach

Von Begegnungen leben!

Wie Maria und Elisabeth

Aufeinander zugehen

Vom Geheimnis des anderen erspüren.

Unsere Begeisterung zeigen

Uns dem anderen öffnen.

Wann mache ich so einen Besuch?

Wann gehe ich über das Gebirge?

Über das Gebirge

meiner eigenen Ausreden und Bedenken

ob dieser Besuch heute passt

oder nicht.

Geh so wie Maria achtsam,

den anderen wahrnehmen

so wie der andere mir entgegenkommt

Und wie Elisabeth

möchte ich am Ende über den anderen

oder die andere

aus der wirklichen Begegnung erfahren:

Du trägst Christus in Dir!“

Dann geht mir Begegnung auf

Weiß was es heißt dir begegnen

Ich gehe selbst als gesegnet

verwandelt

aus der Begegnung heraus.

Wir haben nicht über irgendetwas gesprochen.

Wir sind einander wirklich begegnet.

Wir haben etwas vom Geheimnis des anderen gespürt.

Mehr noch …

MR

Wäre da nicht....

Dezember –

geschäftige Hektik

wie in jedem Jahr.

Die Welt

will mich überzeugen:

Kaufe dieses und jenes,

und du wirst glücklich

und bist anerkannt.

Diese Woge

könnte mich überrollen,

wäre da nicht

die Sehnsucht,

die mich treibt,

Ausschau zu halten

nach dir.

Diese Woge

würde mich mitreißen,

wäre da nicht

deine Stimme in meinem Ohr

und die Gewissheit

in meinem Herzen,

dass du Ausschau hältst

nach mir

und mir entgegengehst.

Lass mich

deine Stimme erkennen

und voll Vertrauen

aufbrechen zu dir.

Pe 06.12.2015

Eine Nikolauslegende

 

Einmal kam der hl. Nikolaus, als er mal wieder auf der Welt hier unterwegs war, in ein Haus, in dem es nicht schön war. Alles war wie ausgebrannt.

Eine alte Frau saß in der Ecke neben dem kalten Ofen. Sie starrte nur so vor sich hin.

Da – so dachte Nikolaus – da muss ich was machen – aber was?

Wie kann ich in dieser Frau wieder Lebensgeister erwecken?

Er trat ein, grüßte und sagte:

Liebe Frau, ich habe Hunger, könnt Ihr mir nicht was zu Essen  machen?

Ich habe selber nichts, scher’ Dich weg, giftete sie Nikolaus an.

Aber so heilige Männer sind anders als andere Leute.

Er tat, als habe er nicht gehört, was sie sagte.

Ich will Euch schon mal Feuer machen, sagte er und begann sogleich mit der Arbeit.

Die Augen der Frau schauten zunächst misstrauisch, wurden dann aber immer größer.

Zuerst sagte sie noch: Nicht das Holz, hast du denn keine Augen im Kopf, das Holz ist doch noch ganz nass.....

Aber dann ließ sie ihn gewähren.

Nikolaus begann ein Liedchen zu pfeifen, dann sang er aus Leibeskräften.

Die Alte war aufgestanden, hatte noch etwas vor sich hingemurmelt und verschwand durch die Türe. Sie ging schlürfend. Stieg die Treppe in den Keller hinunter und kam nach einer Weile zurück. In der Hand hatte sie ein Brot und eine Flasche Wein, einen ganz alten Wein.

Sie stellte beides auf den Tisch. Nikolaus öffnete die Weinflasche und dann setzten sich beide an den Tisch. Sie hatte noch zwei Becher und ein Brett für das Brot und ein großes Messer geholt.

Brot und Wein, dachte er.

Sie aßen und tranken schweigend.

Nach einer Weile sagte die Alte: Wer bist Du? Du bist anders als die andern! Bevor Du eingetreten bist, hatte ich mir gerade überlegt, was ich tun könne, dieses elende Leben zu beenden. Gerade da kamst Du herein und störtest mich.

Ich fühlte mich so unnütz. Keiner braucht mich, keiner wollte was von mir, keinem konnte ich etwas Gutes tun .... dachte ich.

Die Flasche hier, die ist noch von meinem Mann. Ich hatte sie vergessen. Seit er tot ist, habe ich keinen Wein mehr getrunken und kein Fest mehr gefeiert. Das ist nun schon viele Jahre so.  Du, Du bist einfach hereingekommen und hast mir Feuer gemacht und damit mein Haus  -   und mein Herz erwärmt.

Schau mal, was ich hier noch habe: Damit öffnete sie die Kiste, auf der sie gesessen hatte und sagte zu Nikolaus: Das schenk ich Dir. Ich brauche es nicht, das, was ich brauche, hast Du mir geschenkt.

An diesem Abend ging Nikolaus zu allen armen Leuten im Dorf

-  und es waren ihrer viele –

und beschenkte sie mit dem, was in der Truhe der Alten  gewesen war.

Und beide, Nikolaus und die Alte, waren glücklich

– und – was meint Ihr – die Armen sicher auch ....

 4.12.05 sms

PS: Seither kommt Nikolaus in jedem Jahr und beschenkt die Kinder und  ... wen noch???

Advent

Budenzauber,

Glühweinseligkeit,

Aufforderung zum Kauf

mit Weihnachtsliedern,

deren Text lange schon

ohne Bedeutung

für uns ist.

Advent?

Wir singen

„Macht hoch die Tür“

und überlegen dabei,

wie wir unsere Grenzen

dicht machen und

uns abschotten können

vor dem Elend der Flüchtlinge.

Advent?

Menschen kommen zu uns

auf der Suche

nach dem Advent für sich:

Ankommen,

aufgenommen werden,

Hoffnung haben,

eine Zukunft sehen.

Öffnen wir

unsere Türen,

aber noch mehr

unsere Herzen.

Dann wird Advent,

denn uns allen

blüht das Leben.

Sr.Petricia

Manchmal....

Manchmal genügt eine Rose-

Und ich entdecke den Himmel.

Manchmal genügt ein Sonnenstrahl-

Und ich fürchte mich nicht vor der Nacht.

Manchmal genügt ein Tautropfen-

Und ich erlebe das Meer der Gnade.

Manchmal genügt ein Regenbogen-

Und ich weiß mich an Bunde mit Gott.

Manchmal genügt ein Baum-

Und ich erfahre die Wurzel meines Lebens.

Manchmal genügen ein paar Takte Musik-

Und ich bin in einer anderen Welt.

Manchmal genügt eine Rose-

Und ich entdecke den Himmel.

Quelle unkekannt

"Wo wohnt Gott"

Ein Rabbi überraschte seine Schüler mit der Frage:

„Wo wohnt Gott?“ Sie lachten und sagten:

„Was für eine Frage! Die Welt ist doch voll von seiner Herrlichkeit!“ –

Der Rabbi beantwortete seine eigene Frage so: „Gott wohnt da, wo man ihn einlässt!“

Ein Lied zum Muttergottes am Heilborn

Ave, Maria, Mutter am Heilborn,

Siehe wir kommen und grüßen Dich,

schenk uns ein Lächeln, gib eine Gnade,

dass jedes Herz wend´ zu Jesus sich.

 

Ave, Maria, Mutter am Heilborn,

unsere Herzen bringen wir.

Mache uns einfach, rein und bescheiden,

dass jede werde ein Bild von Dir.

 

Ave, Maria, Mutter am Heilborn,

Du hast gesegnet die Stifterin.

Nun schenk von neuem Gnade und Segen,

dass wir getreu hüten ihren Sinn