Der Kreuz-Anhänger hat eine tiefe symbolische Bedeutung:
Unser, mein Lebensbaum, wurzelt im Kreuz, aus dem durch Christi Erlösungstat neues Leben entspringt.
Das Samenkorn ist ein Symbol für Mutter Maria Katharina, die aus der Kraft des Kreuzes die Gemeinschaft ins Leben gerufen hat und sich getragen wusste von seiner – Christi – Liebe.
So wächst im Vertrauen auf diese Kraft der Baum als Sinnbild unserer Kongregation und meines persönlichen Lebens.
Die Blätter weisen hinaus in die Welt und stehen stellvertretend für viele Länder unserer Erde, in denen ADJC für Gottes Reich wirken.
Nur in Verbindung mit dem Kreuz Jesu wird dieser Baum weiterleben.
Tod und Auferstehung in der Offenheit, in dem Hindurchsehen, machen Zukunft möglich. Das Kreuz vor der offenen „Tür“.
Zeichen für Durchgang und Neuwerden, Sicheinlassen auf Unbekanntes, vielleicht Dunkles, um daraus wieder ins Licht zu treten.
Gleichzeitig aber ist diese Offenheit Einladung: Ich lasse den Mitmenschen ein und gebe ihm teil an meinem Leben, oder aber ich komme ihm entgegen nach draußen und wirke so Begegnung.
Ursprung, Halt und Stütze aus dem Kreuz, das im Vordergrund steht – so gelingt unser Leben.
(Sr. Roswitha Ruh, Künstlerin dieses Kreuz-Zeichens)
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Geistlicher Impuls

Moment mal...Und sie waren sehr betroffen von seiner Lehre

Und sie waren sehr betroffen von seiner Lehre...
Dieser Satz aus dem Sonntagsevangelium (Mk. 1.21.f) macht mich betroffen. Jeden Tag höre ich die Botschaft Jesu im Evangelium, aber wie oft lasse ich mich von ihr treffen, verhalte ich mich entsprechend?
Der junge  Antonius, dessen Gedenktag wir am 17. Januar begingen, hörte im Gottesdienst das Wort: Willst du vollkommen sein, so verkaufe, was du hast und gib das Geld den Armen. Er ging  und verkaufte seinen Besitz. Dann hörte er das Schriftwort: Bete ohne Unterlass.
Und er zog in die Wüste, um in der Einsamkeit Gott allein zu dienen. Ihm folgten viele in die Wüste, und Antonius wird zum Vater des Mönchtums.
Für das gesamte Mönchtum war die Heilige Schrift bestimmend und prägend, so dass man sagen kann: Mönchsein bedeutet Leben gemäß der Schrift in der Nachfolge Jesu Christi, Leben aus der Betroffenheit durch sein Wort.
Im Grunde sind alle Ordensregeln, z. B. die des heiligen Basilius, des heiligen Augustinus, des heiligen Benedikt und des heiligen Franziskus Auslegungen der Heiligen Schrift für das Leben in der jeweiligen Gemeinschaft.
Jahrhunderte später war auch Maria Katharina betroffen über Jesu Lehre. Das Geschehen der Fußwaschung und der Dienst des barmherzigen Samariters wurden prägend für ihr Leben und das der von ihr gegründeten Gemeinschaft. Sie sind es auch heute noch für die Schwestern und für alle mit ihnen verbundenen Menschen bis hin zu dem jetzt gegründeten Stiftungs-e.V., der den Bestand der Einrichtungen in die Zukunft hinein sichert und gewährleistet, dass sie entsprechend dieses Charismas geleitet werden.
Junge Menschen in Brasilien, Mexiko, Kenia und Nigeria lassen sich treffen von Jesu Botschaft, wie sie Maria Katharina aufgenommen hat und leben, beten arbeiten als Arme Dienstmägde.
Sie schenken Liebe und helfen den Verzweifelten und Unterdrückten und denen, die an Krankheiten, Armut und fehlenden Bildungsmöglichkeiten leiden.

Herr, öffne meine Ohren und mein Herz,
dass dein Wort mich treffen kann und
ich so lebe aus und mit dir.

Sr. M. Regina , ADJC

Komm zur Ruhe....
...zieh die Schuhe der Bereitschaft an....
...gehe Deinen Weg.... Foto:Kloster/Gurian