Der Kreuz-Anhänger hat eine tiefe symbolische Bedeutung:
Unser, mein Lebensbaum, wurzelt im Kreuz, aus dem durch Christi Erlösungstat neues Leben entspringt.
Das Samenkorn ist ein Symbol für Mutter Maria Katharina, die aus der Kraft des Kreuzes die Gemeinschaft ins Leben gerufen hat und sich getragen wusste von seiner – Christi – Liebe.
So wächst im Vertrauen auf diese Kraft der Baum als Sinnbild unserer Kongregation und meines persönlichen Lebens.
Die Blätter weisen hinaus in die Welt und stehen stellvertretend für viele Länder unserer Erde, in denen ADJC für Gottes Reich wirken.
Nur in Verbindung mit dem Kreuz Jesu wird dieser Baum weiterleben.
Tod und Auferstehung in der Offenheit, in dem Hindurchsehen, machen Zukunft möglich. Das Kreuz vor der offenen „Tür“.
Zeichen für Durchgang und Neuwerden, Sicheinlassen auf Unbekanntes, vielleicht Dunkles, um daraus wieder ins Licht zu treten.
Gleichzeitig aber ist diese Offenheit Einladung: Ich lasse den Mitmenschen ein und gebe ihm teil an meinem Leben, oder aber ich komme ihm entgegen nach draußen und wirke so Begegnung.
Ursprung, Halt und Stütze aus dem Kreuz, das im Vordergrund steht – so gelingt unser Leben.
(Sr. Roswitha Ruh, Künstlerin dieses Kreuz-Zeichens)
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Internationale Hilfe aus Dernbach

Seit den Anfängen arbeiten Schwestern unserer Gemeinschaft in Ländern außerhalb Deutschlands.
Gründung der ersten Filiale

in den Niederlanden 1859

in den USA 1868

in England 1876

in Böhmen, 1881
damals noch zu Österreich gehörend


Da sie jeweils zur Hilfe und Unterstützung für deutschstämmige Bewohner dieser Länder gerufen wurden, verstanden sich die ADJC zunächst nicht als eine internationale Gemeinschaft.

Das änderte sich, als 1963 die ersten Inderinnen in die Gemeinschaft aufgenommen wurden und 1970 die erste indische Niederlassung in Dhani (Madhya Pradesh) gegründet wurde.

Ihr folgten zahlreiche andere in den verschiedenen Staaten Indiens, sowie in Mexiko, Brasilien und Kenia. Seit drei Jahren gehören auch Nigerianerinnen zu unserer Gemeinschaft. Eine Niederlassung in ihrem Land wird in nächster Zukunft errichtet werden.

Seit der Gründerin, Maria Katharina Kasper, bis heute sind ADJC`s gerufen und gesandt in Notgebiete der Welt.

Jüngste „Einsätze“ in 20 Jahren waren in

  • Vietnam
  • Nicaragua,
  • Kambodscha
  • Rumänien: Seit dem Noteinsatz in Rumänien, als das kommunistische System zusammenbrach, senden wir vielfältige Hilfe für Kinder und behinderte Menschen, z.B. Tagesstätte Carani, Ausbildungsbeihilfen für Schüler und Schülerinnen in einer sozialpädagogischen Schule Timisoara.
  • Kosovo

Die Kirche ist weltumspannend global, im positiven Sinne ist das auch dem Orden eigen.So wächst seit einigen Jahren unter den Schwestern das Bewusstsein, dass die „Armen Dienstmägde Jesu Christi“ eine internationale Gemeinschaft ist, deren Mitglieder sich in gegenseitigem Respekt, in der Annahme von Unterschieden und im Dialog über ihre kulturellen Verschiedenheiten verbunden wissen. Sie erfahren das Anderssein der Mitschwestern ebenso als Reichtum wie das Erbe der Gründerin, das ihnen allen gemeinsam ist.