Der Kreuz-Anhänger hat eine tiefe symbolische Bedeutung:
Unser, mein Lebensbaum, wurzelt im Kreuz, aus dem durch Christi Erlösungstat neues Leben entspringt.
Das Samenkorn ist ein Symbol für Mutter Maria Katharina, die aus der Kraft des Kreuzes die Gemeinschaft ins Leben gerufen hat und sich getragen wusste von seiner – Christi – Liebe.
So wächst im Vertrauen auf diese Kraft der Baum als Sinnbild unserer Kongregation und meines persönlichen Lebens.
Die Blätter weisen hinaus in die Welt und stehen stellvertretend für viele Länder unserer Erde, in denen ADJC für Gottes Reich wirken.
Nur in Verbindung mit dem Kreuz Jesu wird dieser Baum weiterleben.
Tod und Auferstehung in der Offenheit, in dem Hindurchsehen, machen Zukunft möglich. Das Kreuz vor der offenen „Tür“.
Zeichen für Durchgang und Neuwerden, Sicheinlassen auf Unbekanntes, vielleicht Dunkles, um daraus wieder ins Licht zu treten.
Gleichzeitig aber ist diese Offenheit Einladung: Ich lasse den Mitmenschen ein und gebe ihm teil an meinem Leben, oder aber ich komme ihm entgegen nach draußen und wirke so Begegnung.
Ursprung, Halt und Stütze aus dem Kreuz, das im Vordergrund steht – so gelingt unser Leben.
(Sr. Roswitha Ruh, Künstlerin dieses Kreuz-Zeichens)
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Der Besitz des Klosters bis 1803
Als das Kloster enteignet wurde aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses von 1802, vollzogen und bekannt als sog. Säkularisation im Februar 1803, war es tatsächlich reich begütert. Es war ein zur Entschädigung sehr gut geeignetes Objekt, das der Staat an sich nahm. An Liegenschaften besaß das Kloster u.a.

in Bierstadt    288 Morgen Ackerland und 7,5 Morgen Wiesen sowie eine Hofreite
in Eltville    2 Morgen, 1 Viertel, 24 Ruten Weinberge;
6 Morgen, 22 Ruten Ackerland und weitere 121 Morgen Ackerland
in Erbenheim    176 Morgen Ackerland
in Hochheim    153 Morgen landwirtschaftliche Güter
in Neudorf (dem heutigen Martinsthal)
29 Morgen, 1 Viertel und 24 Ruten Wiesen und 13 Morgen, 1 Viertel, 24 Ruten Ackerland
in Rauenthal    19 Morgen, 2 Viertel, 37 Ruten Weinberge;
24 Morgen, 1 Viertel, 3 Ruten Ackerland, und 28 Morgen, 2 Viertel, 4 Ruten Wiesen in Tiefenthal.
Die Klostergebäude, bestehend aus einem großen Wohnhaus, einer kleinen Kirche, der Propstei, einer kleinen Mühle für den Klosterbedarf mit Backhaus, einem Brauhaus, mehreren Scheuern und Stallungen, einer separaten Mühle, die verpachtet war, und hinter dem Kloster nach Schlangenbad zu einen etwa 2 Morgen großen Garten, alles von einer Mauer eingeschlossen. Das Kloster lag teils in der Rauenthaler, teils in der Eltviller Gemarkung. Weiter gehörten dem Kloster 4 Morgen Ackerland, an das Kloster anschließend, sowie etwa 40 Morgen Eichen- und etwa 200 Morgen Buchenwald,
in Niederwalluf eine Wiese,
in Oberwalluf 25 Morgen, 3 Viertel, 2 Ruten Ackerland sowie einen Wingert, wenigstens 5,5 Morgen groß, in bester Lage,
in Wiesbaden 1 ansehnlicher Hof, bestehend aus Behausung, Stall und Scheuer, 1 Krautgarten vor dem Mainzer Tor, 2 Morgen, 8,5 Niederschläg Acker, sowie weitere 33 Morgen, 3 Ruten, 30,5 Niederschläg Ackerland.

Die Bezeichnungen sind uns nicht mehr alle bekannt, aber dass es ein wirklich großer Besitz war, den da Hofrat Kayser für das Herzogtum Nassau übernahm und verteilte, ist auch aus dieser Liste erkennbar.

Äbtissinnenwappen