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Katharina Aktuell - Februar 2019

01. Februar 2019

Am 1. Februar ist der Gedenktag Katharina Kaspers, an dem wir sie in diesem Jahr erstmals als Heilige feiern dürfen. Und es ist ein Geschenk, dass wir dieses Fest nicht nur intern in der Kongregation begehen, sondern viele Menschen mit uns feiern. Katharina bewegt. Sie ist für viele eine Quelle der Inspiration, denn sie bringt in schlichten Worten auf den Punkt, worum es geht. Damit gibt sie eine klare Orientierung, und viele können so ihre Berufung entdecken.

Ein wesentliches Mittel auf dem Weg der Berufung – und ich möchte sagen, auf dem Weg jeder christlichen Berufung – ist für Katharina das Gebet:

„Beten wir mit- und füreinander um die Gnade der Beständigkeit im Guten und um die Beharrlichkeit bis zu unserem Ende.“ (Rundbrief vom 2. Januar 1882)

Der regelmäßige „Kontakt nach oben“, zu Gott, lässt uns immer wieder erkennen, wo wir in besonderer Weise seine Gnade brauchen. Dazu brauchen wir ebenso die Unterstützung durch das Gebet unserer Mitmenschen wie auch im  Miteinander im alltäglichen Leben.

Katharina rät zum Gebet um die Gnade der Beständigkeit im Guten. „Gnade“ gehört nicht mehr zu den vertrauten Worten. Oft ist jedoch von Charisma die Rede, dem griechischen Wort für Gnade. Katharina war ein charismatischer Mensch, mit dem Blick für das, was in einer bestimmten Situation notwendig und Not wendend war und hat danach gelebt – in Beständigkeit, in Beharrlichkeit, in Treue.

Ein weiteres wichtiges Mittel ist die Dankbarkeit. Katharina hat einen umfassenden Begriff von Dankbarkeit. So heißt es im Brief 105 vom Dezember 1885: „Wir müssen noch allen unsern Wohltätern danken, durch welche es nebst Gott uns möglich gemacht wurde, in unserm Berufe an den einzelnen Stationen wirken zu können.“ Das ist Dankbarkeit dafür, dass Menschen uns unterstützen ebenso wie für unsere Berufung,  Menschen dienen zu dürfen. Das hören wir auch in der Feier der Eucharistie im Zweiten Hochgebet: „Wir danken dir, dass du uns berufen hast, vor dir zu stehen und zu dienen.“ Auch die Fähigkeit zum Dienen ist keine Selbstverständlichkeit.

Wenn Gebet und Dankbarkeit unser Leben prägen, wie es bei der heiligen Katharina der Fall war, schenkt uns das eine neue Sicht auf unsere Mitmenschen. So können wir zu einer tragfähigen Weggemeinschaft werden und die Welt um uns herum verändern.

(SAP)