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Katharina aktuell - Dezember 2018

01. Dezember 2018

In den Briefen der hl. Maria Katharina finden sich kaum Stellen, an denen sie speziell etwas zu Advent und Weihnachten sagt. Doch sie scheint ähnliche Erfahrungen gemacht zu haben, wie wir heute: „Es kommt jetzt wieder die schöne Adventszeit, aber auch zugleich die unruhige Zeit, wo es viel, viel Schreibereien und manches andere zu tun gibt. Sonst ist alles so ziemlich beim alten geblieben.“ (Brief 177 vom 22.11.1890)

Das ist erlebte Realität bei der hl. Maria Katharina, die auch wir nur allzu gut kennen.  Es ist schwierig, sich nicht vom hektischen Treiben mitreißen zu lassen. Ab September „weihnachtet“ es in den Ladenregalen, spätestens im November suggerieren uns die Schaufensterauslagen, was wir uns doch so sehnlich wünschen. Dazu kommt bald die Dauerberieselung mit Weihnachtsliedern. Mit Advent und Weihnachten hat das nichts zu tun.

In Maria Katharina ist eine starke Sehnsucht nach Gott lebendig; sie charakterisiert ihr ganzes Leben: „Wir wollen uns umso mehr sammeln in der heiligen Adventszeit und beten und uns vorbereiten auf die schöne Zeit der Gnaden, uns umso würdiger machen, wieder mehr mit Mut und Vertrauen den heiligen Willen Gottes erfüllen zu wollen, als fromme Schwestern dem Herrn mit Eifer dienen, ihn lieben. Was ist denn nur noch schön auf dieser Welt, als für Gott leben und ihm treu dienen.“  (Brief 223 vom  9.11.1892)

Das Warten auf Weihnachten meint nicht, einfach still dazusitzen, sondern ist höchste Aktivität – aber ohne Hektik. Die Adventszeit fordert mich heraus, innerlich still zu werden, wach und achtsam zu sein, meine Sinne zu schärfen für die Anwesenheit Gottes in unserer unruhigen Welt. Sich sammeln, beten, Gott mit Eifer dienen, ihm in den Menschen um mich herum begegnen – das ist der Weg für Maria Katharina. Das kann auch unser Weg sein, denn da ist nichts Abgehobenes. Das sind Begegnungen im Alltag. In vielen ihrer Briefe gibt Maria Katharina ihrer Dankbarkeit gegenüber Gott Ausdruck, weil sie und ihre Schwestern sich für Menschen in Not einsetzen können. „Kündet allen in der Not: Fasset Mut und habt Vertrauen. (…) Allen Menschen wird zuteil Gottes Heil.“ (GL 221,1) 

Wir können aussteigen aus dem „Weihnachtstrubel“, denn wir werden erwartet von Gott und können ankommen bei ihm. Lassen wir Gott auch bei uns ankommen.

(SAP)