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Katharina aktuell - Oktober 2018

26. Oktober 2018

Am 14. Oktober 2018 wird Katharina Kasper in Rom von Papst Franziskus heiliggesprochen. Damit kommt Katharina auf die Ebene der Weltkirche. Das ist beeindruckend beim Blick auf ihr Leben, und es ist eine Ermutigung für jede und jeden von uns.

Wenn von „heilig“ die Rede ist, löst das unterschiedliche Reaktionen aus. Für so manche Zeitgenossen hat das Wort keinen guten Klang, vielleicht aufgrund von Erfahrungen oder Vorurteilen. Für manche sind Heilige Menschen aus längst vergangenen Zeiten, weit weg von uns, gar realitäts­fremd. Gleichzeitig gibt es die Suche nach dem Heiligen. Da wird von heiligen Orten gesprochen, oder von bestimmten Dingen oder Bräuchen sagen Menschen: „Das ist mir heilig“, im Sinne von unantastbar.

Heilig, Heiligkeit im Christlichen hat mit Gottesbeziehung, Gottesnähe, Ausrichtung des ganzen Lebens auf Gott hin zu tun. Das ist weder ab­ge­hoben noch realitätsfremd. Katharina Kasper hat das den Menschen ihrer Zeit überzeugend vorgelebt, und auch ihre Briefe machen deutlich, dass Heiligkeit im konkreten Leben verwurzelt ist:

„Lernen Sie alles gut tun, denn Sie stehen ja im Hause und Dienste des Herrn, für den man nichts schlecht tun darf. Streben Sie mit allem Fleiß dahin, heilig zu werden.“

(Brief Nr. 12 vom 14. <Okt. 1869> an Sr. Urbana)

Katharina fordert nichts Außergewöhnliches. Darum geht es: mir immer wieder bewusst zu machen, warum ich etwas tue und dass ich mich nicht entziehe, wenn mein Handeln gefordert ist. Katharina weiß um die untrennbare Verbindung von Gottes- und Nächstenliebe: „Scheuen wir kein Opfer und keine Mühe, um die tiefste Demut und die größte Gottes- und Nächstenliebe zu erlangen (…) Aus dieser wahren Gottesliebe erwächst uns auch die wahre Nächstenliebe …“

(Brief Nr. 11 vom 15. Juni 1869 an die Assistentinnen).

Wir wissen aus Erfahrung, dass wir alles tun für Menschen, die uns am Herzen liegen oder wir engagieren uns in Notsituationen, z. B. bei Naturkatastrophen, nehmen dafür sogar unseren Urlaub. Das ist „Heiligkeit in Reichweite“. Wann immer Katharina Menschen in Not beistehen konnte, war sie von Dankbarkeit erfüllt. „Dem lieben Gott sei Dank für alles. (…) Liebe, gute Schwestern, wie sehr fühle ich mich zum Dank gegen Gott verpflichtet, dass er mir mit seiner Gnade so mächtig beisteht.“

(Brief Nr. 21 vom 31. Juli <1872> an die Assistentinnen).            

(SAP)