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Katharina aktuell - Januar 2018

01. Januar 2019

Dem Herrn Dank für alles …

In diesen Tagen – das geht uns sicher allen so – sind wir in unseren Gedanken mit dem zu Ende gehenden Jahr beschäftigt. Was ist da doch alles geschehen – im Weltgeschehen sowieso, aber auch in meiner kleinen Welt, in meinem eigenen Leben. Viel Schönes gab es also im vergangenen Jahr, viel weniger Schönes, viel Erfreuliches, viel Schweres. Herausragende Ereignisse können wir benennen – das Wichtigste davon ist natürlich die Heiligsprechung unserer Katharina Kasper, die wir durchaus als Jahrhundertereignis bezeichnen können; denn so etwas werden wir nicht mehr erleben.  Wir können Begegnungen benennen, die uns wichtig waren, von Plänen und Hoffnungen können wir erzählen und von vielen durchkreuzten Vorstellungen und Erwartungen.

Auch Katharina Kasper schaut am Ende eines Jahres zurück. Ihre Haltung dabei ist immer Dankbarkeit – und das, obwohl ihr Leben und das ihrer Gemeinschaft nicht immer glatt verliefen. Am Ende des Jahres 1883 zum Beispiel schreibt sie in einem Rundbrief an die Schwestern:

„Menschlich gedacht, wäre das Jahr 83 ein hartes gewesen; aber im Glauben betrachtet, war es ein Jahr der Gnaden und Huld des Herrn; denn Kreuz und Leiden sind ja Gnadenerweise Gottes. Dem Herrn Dank für alles, ja tausend Dank für alle Wohltaten.“

(Brief 81)       

Sie schreibt auch: „Bei dem Rückblicke des verflossenen Jahres wollen wir noch einmal dem lieben Gott danken für alle Gnaden und Wohltaten, welche wir von seiner Güte und Liebe empfangen haben.“ (Brief 72) Gnaden und Wohltaten können also auch Ereignisse, Begebenheiten etc. sein, die mir nicht gefallen haben, die mir menschlich gesehen nicht gut getan haben, die einfach nur schwer waren. Denn – davon ist Katharina überzeugt – sie sind Gottes Wille für mich und mein Leben. Deshalb bleibt sie bei allem ruhig und gelassen und – dankbar. Sie wird nicht müde, am Ende eines Jahres zu danken, immer wieder zu danken, denn Gott ist immer da gewesen, hat begleitet und alles Geschehen in seinen Händen gehalten.

Mit Katharina will ich Ihnen zurufen: „Wir wollen mit Gottes Gnade das alte Jahr schließen nach Gottes heiligem Willen, der wolle alle unsere unvollkommenen Werke durch seine Verdienste ersetzen, wo wir es haben fehlen lassen. Mit Vertrauen wollen wir das neue Jahr anfangen, wenn der Herr es uns erleben lässt. Möchte der Herr selbst unser Führer sein im neuen Jahr.“ (Brief 181)

Ja, der Herr wird uns durch das neue Jahr begleiten. Er ist und bleibt an unserer Seite. Und das tut auch Katharina. Sie wirkt so viele Wunder – kleine und große -, dass wir nur mit einer ganz großen Gelassenheit dem neuen Jahr entgegengehen können.

So wünsche ich Ihnen allen ein gesegnetes Neues Jahr 2019!

STH