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Katharina aktuell - September 2018

12. September 2018

Carpe diem – Sie kennen diesen Ausdruck, nicht wahr? Er kommt aus dem Lateinischen und bedeutet: „Genieße den Tag“ oder wörtlich: „Pflücke den Tag“. Er ist eine Sentenz aus der um 23 v. Chr. entstandenen Ode `An Leukonoë´ des römischen Dichters Horaz (* 65 v. Chr.;   † 8 v. Chr.). Sie fordert in der Schlusszeile als Fazit des Gedichtes dazu auf, die knappe Lebenszeit heute zu genießen und das nicht auf den nächsten Tag zu verschieben. Im Deutschen wurde die Übersetzung „Nutze den Tag“ zum geflügelten Wort, die Horaz’ Intention allerdings nicht vollständig wiedergibt. Der Appell ist hedonistisch (leichtlebig, sinnenfroh) nur im Sinne Epikurs gemeint, der für eine möglichst einfache Lebensweise eintrat. (vgl. Quelle: wikipedia)

„Nutzt die Zeit“, fordert der Apostel die Epheser auf. Was meint er damit? Er fährt fort: „Seid nicht unverständig, sondern begreift, was der Wille des Herrn ist.“ (Eph 5, 15)

Katharina Kasper sagt: „Machen wir allezeit einen guten Gebrauch von der kurzen Spanne Zeit, die so schnell vergeht und hineilt in die Ewigkeit.“ (Brief 72)

Was meint sie damit? Wie können wir einen guten Gebrauch machen von der kurzen Lebenszeit, die uns geschenkt ist? Eine „möglichst einfache Lebensweise“ ist auf jeden Fall dabei und auch die Suche nach dem Willen Gottes. Aber ich denke, ihr geht es um mehr.

„Alles zur größeren Ehre Gottes“ – ganz oft sagt und schreibt sie das. „Alles zur größeren Ehre Gottes“ – also all mein Denken, Reden  und Tun. Mein ganzes Sein und Handeln soll Gott verherrlichen, ihn ehren, von ihm Zeugnis ablegen.

Und warum das? Ganz einfach: „Tun wir alles zur Ehre Gottes, ist alles gut und wird uns zum Heile dienen.“ (Brief 153) Sie ist ganz sicher: „Wenn alles zur Ehre Gottes geschieht und gewirkt wird, besonders die eigene Heiligkeit erstrebt wird, so geht ja alles andere gut und Gott segnet das Wirken.“ (Brief 140)

Und deshalb wird Katharina nicht müde, immer wieder zu ermutigen: „Beten und verrichten wir alle unsere guten Werke mit- und füreinander, alles zur größeren Ehre Gottes, zu unserem und des Nächsten Heile.“ (Brief 184)

Also: „Carpe diem - Machen wir allezeit einen guten Gebrauch von der kurzen Spanne Zeit, die so schnell vergeht und hineilt in die Ewigkeit.“

(STH)