Arme Dienstmägde Jesu Christi

Der Mensch steht im Zentrum unseres Tuns

Es ist unsere Pflicht, jedem zu helfen

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Frohe und gesegnete Weihnachten

19. Dezember 2017

Die Schuhe vom Himmel

Als der Engel erschien und den Hirten sagte: Geht nach Bethlehem, da findet ihr eine Überraschung, da dachten diese: Lass uns in Ruh, wir sind zu müd! Es ist ja noch Nacht…

Sie drehen sich um, um den Engel nicht mehr zu sehen.

Aber, o je, da sind noch mehr, viele, viele mehr! Und sie singen! Und sie sind voller Glanz und Licht.

So etwas haben sie bis heute weder gehört noch gesehen. Ihre Melodien bisher waren rauhe Hirtenlieder und das Blöken der Schafe und das Bellen der Hunde.

Melodien und Licht – sie sind fasziniert und überwältigt.

Alle Müdigkeit ist verflogen. Sofort machen sie sich auf den Weg nach Bethlehem.
Zurück bleibt nur Johannes -Jan rufen sie ihn-, denn seine Aufgabe ist es in jeder Nacht, das Feuer zu hüten.

Er konnte den Gesang nicht hören, weil er taub ist und keiner erzählt ihm davon. Er hat zwar das Licht gesehen, kann es aber nicht deuten.

Jetzt sitzt er allein in dieser sonderbaren Nacht beim Feuer und bei den schlafenden Schafen. Keiner der Hunde bellt.

Irgendwie ist er traurig.

Plötzlich kommt einer der kleinen Engel, die noch keinen Namen haben, setzt sich neben ihn und spricht mit ihm. Und – o Wunder – er versteht jedes Wort.       
Jan,
sagt er, Du hütest immer so treu das Feuer. Du hütest es für alle, die hier her kommen, von denen niemand mit Dir spricht. Weil Du ihnen einfach dienst, hilfst Du ihnen, das Feuer in ihrem Herzen nicht ausgehen zu lassen. Du bist da! Sie können sich auf Dich verlassen. Ob sie es wissen oder nicht, sie atmen Deine Treue.

Jede Nacht hütest Du – mit dem Feuer für die Hirten - auch das Feuer in Deinem Herzen. Du schaust ins Feuer und zum Himmel und weißt von Oma und Opa:

Gott sagt: ICH BIN DA.

    
In der Stille der Nächte hast Du erkannt:      
Gott will, dass ich da bin, wie er.
Du bist da. Unauffällig! Einfach!  Verlässlich bist Du da.

Daher hat Gott mich gesandt, Dir diese Schuhe zu bringen. Ziehe sie an. Sie bringen Dich ganz schnell zu einem Kind. Ich wache hier bei Deinem Feuer, bis Du zurück bist.

Jan zieht die Schuhe an, macht drei große Schritte und steht in einem Stall. Er sieht ein neugeborenes Kind im Arm der Mutter, sie will es soeben in eine Futterkrippe legen. Sie winkt Jan herbei. Der Kleine reckt zum ersten Mal seine Ärmchen --- Jan entgegen. Jan muss laut lachen – und ----- zum ersten Mal hört er seine eigene Stimme – und die der ankommenden Hirten. Mit drei großen Schritten ist er zurück. Er sitzt am Feuer - an Stelle des kleinen Engel.                                          sms 13.12.2017

Jesus = Gott rettet

ER kommt[1],

geht hier umher[2]
in den Schuhen der Menschen dieser Welt.
Er heilt und rettet[3]

Er sagt von sich:
Ich bin das Licht[4]
Ich bin Leben
[5]
für Dich:
Geh mit mir! Lass Dich ein auf mich![6]
sms


[1] Joh 1,14

[2] Mt 9,35

[3] Lk 6,19

[4] Joh 9,5

[5] Joh 14,6

[6] Joh 8,12

 

Katharinas Weihnachtswunsch für Sie:

‚Was soll ich Ihnen denn wünschen?

Den Frieden, den die Engel verkündigt,
Frieden den Menschen, die einen guten Willen haben.
O wie tröstlich! Die einen guten Willen haben,
sollen schon den Frieden haben.

Ja, von Herzen wünsche ich Frieden
im Herzen und im Hause.

O wie glücklich werden wir sein, wenn wir ihn besitzen.‘

Katharina Kasper, Schriften I, Brief 180, Dez. 1890

 

Bild vorne: Krippe im Mutterhaus in Dernbach, Foto Sr. Jaicy ADJC