Arme Dienstmägde Jesu Christi

Der Mensch steht im Zentrum unseres Tuns

Es ist unsere Pflicht, jedem zu helfen

Unsere Wege & Ziele

Arme Dienstmägde Jesu Christi

Der Mensch steht im Zentrum unseres Tuns

Es ist unsere Pflicht, jedem zu helfen

Aloysia Löwenfels Haus

Arme Dienstmägde Jesu Christi

Der Mensch steht im Zentrum unseres Tuns

Es ist unsere Pflicht, jedem zu helfen

Heilbornkapelle

Arme Dienstmägde Jesu Christi

Der Mensch steht im Zentrum unseres Tuns

Es ist unsere Pflicht, jedem zu helfen

Katharinas Spuren

Arme Dienstmägde Jesu Christi

Der Mensch steht im Zentrum unseres Tuns

Es ist unsere Pflicht, jedem zu helfen

Unser Mutterhaus

Marienkrankenhaus

14. Februar 2017

Unser Marienkrankenhaus in Frankfurt/Main wird geschlossen -  110 Jahren waren unsere Schwestern dort tätig. Am 30. Januar 2017 wurde die Kapelle profaniert.  Dazu einige Überlegungen:

Wenn jetzt dieser Raum keine Kapelle mehr ist, dann ist dies zunächst sehr traurig. Ist doch die Eucharistische Gegenwart für uns von ganz besonderer Bedeutung. Ort der Anbetung und der Gottesverehrung!
Wir nennen das in der Eucharistie gewandelte Brot das Heiligste Sakrament, das heiligste Zeichen, das Jesus uns hinterlassen hat zur Erinnerung, damit wir nicht vergessen, was ER für uns tat und für uns ist: unsere Nahrung, damit wir dadurch leben.

Daneben steht ein anderes heiliges Zeichen, dass es so nur in unserer Religion gibt. Paulus beschreibt dieses in dem ersten Brief an die Gemeinde in Korinth: Ihr seid der Tempel Gottes, in Euch wohnt Gottes Geist. 1 Kor 3,16 
Der Mensch ist der Heilige Raum, in dem Gott wohnt, die Kapelle, die Kirche, der Tabernakel, den Gott sich als Wohnung erwählt hat.    

Schon im ersten Buch der Bibel wird beschrieben, dass der Mensch Gottes Bild ist. Gen 1,27

Durch die Inkarnation, die Menschwerdung Gottes in Jesus von Nazaret, wird dieses Bild in einer unvorstellbaren Weise überhöht.    

Die Menschwerdung Gottes hätte sich niemand ausdenken können. Gott hat es gewollt und getan.

Jesus, der Menschensohn und Gottessohn, identifiziert sich mit jedem Menschen. Mt 25,40

Wir sind traurig über die Auflösung der Kapelle und zugleich auch dankbar: Dankbar für die Jahre, in denen Menschen hier an diesem Ort Gott lobten, dankten, Ihm ihre Sorgen und Bitten vortrugen und den Herrn anbeteten.

Und mit Dankbarkeit schauen wir auf die Offenbarung, dass Gott uns durch ein solches Ereignis – eine Profanierung - wieder den Blick öffnet auf den Menschen als Tempel Gottes, der eine unzerstörbare Würde hat und selbst Raum Gottes ist, in dem jede und jeder Gott begegnen kann.

Wir danken und neigen uns in Ehrfurcht vor dem anwesenden Gott.      
Amen. 

Sr. M. Simone Weber ADJC